Zwischen Regency und Hexerei

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Wer es mit seiner Liebe zu Jane Austens Original " Stolz und Vorurteil" nicht ganz so genau nimmt, oder es vielleicht erst gar nicht gelesen hat, der kann bei dieser Adaptionen durchaus auf seine Kosten kommen, denn hier trifft „Stolz und Vorurteil“ auf Magie. Auf den ersten Blick scheint es eine ungewöhnliche Kombination zu sein, die dann allerdings durchaus passend ist.

Erzählt wird die Geschichte hier aus der Sicht der jüngsten von fünf Bennet-Schwestern: Lydia Bennet, welche für ziemliche Aufregung und äußerst amüsante Momente sorgt.

Die wechselnden Erzähl-Perspektiven haben mich hier anfangs ziemlich irritiert, hauptsächlich wird in der Tagebuch-Perspektive von Lydia erzählt, allerdings wechselt dies auch. Es hat verhältnismäßig lang gedauert, bis ich mich dran gewöhnt hatte, dann war aber alles flüssig lesbar.

Insgesamt war „Stolz, Vorurteil und Hexerei“ für mich eine gelungene Mischung aus Liebe, Familienchaos und der ein oder anderen magischen Überraschung. Das ganze in der typischen Regency-Atmosphäre mit einem Hauch des Übernatürlichen.