Vampire sind böse, oder doch nicht ;-) ?

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Storm ist ein Vampirmädchen, das unbedingt auf eine Vampirschule gehen möchte, denn so verlangt es die Tradition. Um dort aufgenommen zu werden, muss sie eine Untat vollbringen - dumm nur, dass das Mädchen lieber lustige Streiche spielt. Schließlich wird Storm auf eine Menschenschule geschickt und stellt fest, dass sie gar nicht böse sein muss.

Ich fand das Buch wunderbar! Die Mischung aus kurzen Texten und comicartigen Bildern ist besonders gut geeignet für Kinder, die nicht gerne lange Texte lesen. Die einzelnen Kapitel sind angenehm kurz und die Sprache empfand ich als altersgerecht. Die Geschichte hat einen schön schrägen Humor, der durch die tollen Illustrationen sehr gut in Szene gesetzt wird - vor allem Birne, die leuchtende Katze, und Günther, den Skeletthausmeister, fand ich großartig!

Storm ist eine Figur mit Identifikationspotential, geht es doch in der Geschichte auch darum, einen eigenen Weg für sich zu finden und zu erkennen, was man selbst möchte. Vor allem Storms Gefühle in den verschiedenen Situationen wurden kindgerecht und nachvollziehbar beschrieben.
In der Geschichte werden viele wichtige Themen angesprochen, beispielsweise der Zusammenhalt in einer Gemeinschaft oder das Einstehen für Schwächere. Mich hat Storms Entwicklung hier wirklich sehr berührt.

Die Handlung ist in diesem Buch zwar abgeschlossen. Eine Fortsetzung wird aber angedeutet. Ich würde mich über weitere Abenteuer von Storm freuen.