Habe mich sofort verbunden gefühlt
Storm Singer – Die schwebende Stadt von Sarwat Chadda ist ein außergewöhnlicher Auftakt einer Fantasyreihe, der weit über klassische Genregrenzen hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die zwölfjährige Nargis, die mit ihrer Gabe, durch Gesang Elementargeister zu beeinflussen, ebenso viel Hoffnung wie Gefahr in sich trägt. Ihre Fähigkeiten sind unkontrolliert, manchmal zerstörerisch, und genau darin liegt eine große Stärke der Geschichte: Magie wird nicht als müheloses Geschenk dargestellt, sondern als etwas, das Verantwortung, Scheitern und Wachstum erfordert.
Die Begegnung mit dem verletzten Garuda-Jungen Mistral bildet den emotionalen und erzählerischen Wendepunkt der Handlung. Aus anfänglichem Misstrauen zwischen zwei Figuren, die eigentlich auf gegnerischen Seiten stehen, entwickelt sich eine vielschichtige Beziehung, die von Vorsicht, gegenseitigem Lernen und langsam wachsendem Vertrauen geprägt ist. Die Reise zur schwebenden Stadt ist dabei nicht nur ein äußeres Abenteuer, sondern auch eine innere Entwicklung, in der Machtstrukturen, Unterdrückung und persönliche Schuld hinterfragt werden.
Besonders überzeugend ist die Figurenzeichnung. Nargis ist keine perfekte Heldin, sondern eine glaubwürdige, manchmal zweifelnde und fehlerhafte Protagonistin. Dass sie selbst mit einer körperlichen Beeinträchtigung lebt, ist sensibel und selbstverständlich in die Handlung integriert und hebt das Buch positiv hervor. Kinder und Jugendliche mit Mobilitätseinschränkungen finden hier eine seltene, starke Identifikationsfigur, die zeigt, dass Heldentum nicht an körperliche Unversehrtheit gebunden ist.
Die Welt, die der Autor erschafft, ist stark von indischen und südasiatischen Einflüssen geprägt und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Gerade Leserinnen und Leser, die mit Themen wie Meditation, Achtsamkeit oder östlichen Philosophien vertraut sind, spüren schnell, dass diese Geschichte auf einer tieferen Ebene wirkt. Das persönliche Nachwort des Autors verstärkt diesen Eindruck noch einmal und erklärt, warum sich der Roman wie mehr als nur ein Fantasyabenteuer anfühlt: Die erzählte Welt ist eng mit einer tiefen emotionalen Erfahrung verbunden, was der Geschichte zusätzliche Authentizität und Wärme verleiht.
Spannung, Emotion und gesellschaftliche Relevanz greifen in Storm Singer – Die schwebende Stadt überzeugend ineinander. Seite für Seite fiebert man mit, ohne dass die Geschichte ihre leisen, nachdenklichen Momente verliert. Insgesamt handelt es sich um einen großartigen, in sich abgeschlossenen Serienauftakt, der neugierig auf weitere Bände macht und lange nachhallt. Eine klare Leseempfehlung und verdient fünf von fünf Sternen.
Die Begegnung mit dem verletzten Garuda-Jungen Mistral bildet den emotionalen und erzählerischen Wendepunkt der Handlung. Aus anfänglichem Misstrauen zwischen zwei Figuren, die eigentlich auf gegnerischen Seiten stehen, entwickelt sich eine vielschichtige Beziehung, die von Vorsicht, gegenseitigem Lernen und langsam wachsendem Vertrauen geprägt ist. Die Reise zur schwebenden Stadt ist dabei nicht nur ein äußeres Abenteuer, sondern auch eine innere Entwicklung, in der Machtstrukturen, Unterdrückung und persönliche Schuld hinterfragt werden.
Besonders überzeugend ist die Figurenzeichnung. Nargis ist keine perfekte Heldin, sondern eine glaubwürdige, manchmal zweifelnde und fehlerhafte Protagonistin. Dass sie selbst mit einer körperlichen Beeinträchtigung lebt, ist sensibel und selbstverständlich in die Handlung integriert und hebt das Buch positiv hervor. Kinder und Jugendliche mit Mobilitätseinschränkungen finden hier eine seltene, starke Identifikationsfigur, die zeigt, dass Heldentum nicht an körperliche Unversehrtheit gebunden ist.
Die Welt, die der Autor erschafft, ist stark von indischen und südasiatischen Einflüssen geprägt und verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Gerade Leserinnen und Leser, die mit Themen wie Meditation, Achtsamkeit oder östlichen Philosophien vertraut sind, spüren schnell, dass diese Geschichte auf einer tieferen Ebene wirkt. Das persönliche Nachwort des Autors verstärkt diesen Eindruck noch einmal und erklärt, warum sich der Roman wie mehr als nur ein Fantasyabenteuer anfühlt: Die erzählte Welt ist eng mit einer tiefen emotionalen Erfahrung verbunden, was der Geschichte zusätzliche Authentizität und Wärme verleiht.
Spannung, Emotion und gesellschaftliche Relevanz greifen in Storm Singer – Die schwebende Stadt überzeugend ineinander. Seite für Seite fiebert man mit, ohne dass die Geschichte ihre leisen, nachdenklichen Momente verliert. Insgesamt handelt es sich um einen großartigen, in sich abgeschlossenen Serienauftakt, der neugierig auf weitere Bände macht und lange nachhallt. Eine klare Leseempfehlung und verdient fünf von fünf Sternen.