Alte Vorurteile erwachen bei undurchsichtigen Todesfällen
Die junge BKA-Ermittlerin Lena Schuldt wird nach Usedom beordert. In der Gemeinde Misdroy an der Grenze stößt Adam Krawczyk, ein polnischer Kommissar, zu ihr um gemeinsam in dem mysteriösen Mordfall des Deutschen zu ermitteln. Beide geraten schnell in ein rätselhaftes und widersprüchliches Geschehen, denn es stellt sich heraus, dass die 10-jährige Luisas, die ebenfalls zur Reisegruppe gehört, spurlos verschwunden ist. Eine scheinbar endlose, verzweifelte Suche beginnt.
Das Cover finde ich ansprechend, aus der Schwärze eröffnet sich der Blick auf ein friedliches Küstenstädtchen, aber der Inhalt ist kontrovers.
Frank Goldammer schreibt sehr lebendig und detailreich und entsprechend gut und ausgesprochen fesselnd und einfühlsam wird das Hörbuch von Oliver Siebeck gelesen. Allerdings hat mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen können. Sie erschien mir als ein ewiges Hin und Her zwischen alten Vorurteilen, seltsamen Ein- und Ansichten, die Ermittlungen schritten in meinen Augen, sicher auch durch die Verständigungsschwierigkeiten, nur schleppend voran, änderten ständig ihre Richtung und waren die längste Zeit recht erfolglos. Dafür durfte ich mich mit Lenas Misstrauen, ihrem Selbstmitleid und ihren diversen Befindlichkeiten ausreichend auseinandersetzen, wogegen von Adam nur wenig ans Tageslicht kam. Eine Story von Schein und Sein, wie sie womöglich auch vorkommt, aber mit Lena konnte ich absolut nicht warm werden und verstand auch über weite Strecken ihre Impulse nicht. Der Fall selbst war undurchsichtig und verwirrend, genau das hat aber dann die Spannung doch einigermaßen gehalten.
(Hörbuchrezension)
Das Cover finde ich ansprechend, aus der Schwärze eröffnet sich der Blick auf ein friedliches Küstenstädtchen, aber der Inhalt ist kontrovers.
Frank Goldammer schreibt sehr lebendig und detailreich und entsprechend gut und ausgesprochen fesselnd und einfühlsam wird das Hörbuch von Oliver Siebeck gelesen. Allerdings hat mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen können. Sie erschien mir als ein ewiges Hin und Her zwischen alten Vorurteilen, seltsamen Ein- und Ansichten, die Ermittlungen schritten in meinen Augen, sicher auch durch die Verständigungsschwierigkeiten, nur schleppend voran, änderten ständig ihre Richtung und waren die längste Zeit recht erfolglos. Dafür durfte ich mich mit Lenas Misstrauen, ihrem Selbstmitleid und ihren diversen Befindlichkeiten ausreichend auseinandersetzen, wogegen von Adam nur wenig ans Tageslicht kam. Eine Story von Schein und Sein, wie sie womöglich auch vorkommt, aber mit Lena konnte ich absolut nicht warm werden und verstand auch über weite Strecken ihre Impulse nicht. Der Fall selbst war undurchsichtig und verwirrend, genau das hat aber dann die Spannung doch einigermaßen gehalten.
(Hörbuchrezension)