Ein Bernstein im Mund – der Auftakt zu einer unbarmherzigen Mordserie
Darum geht es:
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt sie an die polnisch-deutsche Grenze, ist sie doch ganz in der Nähe aufgewachsen und wollte nie wieder hierher zurückkehren. Doch schon die ersten Gespräche, die sie zusammen mit ihrem polnischen Kollegen, Kommissar Adam Krawczyk führt, offenbaren ein weiteres Drama: Ein junges Mädchen aus der Freundesgruppe, mit der der Tote Urlaub machte, ist verschwunden. Fieberhaft wird nach ihr gesucht, die Ereignisse überschlagen sich, eine weitere Person wird ermordet und immer noch kann Schuldt das Dickicht aus Lügen und Hinweisen nicht durchdringen.
Mein Eindruck:
Ein neues Ermittlungspaar betritt die Bühne mit einem temporeichen Fall. Sowohl Schuldt als auch Krawczyk bringen dazu ihre Vergangenheit und ihre Macken mit. So gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer einfach, Schuldt muss mit ihren Vorurteilen kämpfen und Krawczyk ist an die polnischen Gesetze und die polizeilichen Gepflogenheiten gebunden. Beide sind authentisch und mit Tiefgang beschrieben, was sie nicht unbedingt sympathisch, aber glaubhaft macht.
Dazu kommen verschwiegene Zeugen, die mehr verbergen als offenlegen und sich mehr und mehr verdächtig verhalten. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Kosmos und schnell liegen die Nerven blank. Das bringt die Kommissare zu immer neuen Hypothesen, was wirklich geschehen ist.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so fesselnd waren die Wendungen, neuen Ansätze und Vermutungen. Die Dynamik zwischen den Ermittlern, aber auch innerhalb der Freundesgruppe boten reichlich Stoff fürs Miträtseln.
Fazit:
Ein Krimi, der einem keine Zeit zum Atemholen bietet. Der Auftakt (so hoffe ich) zu einer neuen Reihe von deutsch-polnischen Kriminalfällen, die offen auch die Schwierigkeiten und Vorurteile thematisiert.
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste geschickt, denn ein deutscher Urlauber wurde ermordet mit einem Bernstein im Mund aufgefunden. Mit gemischten Gefühlen fährt sie an die polnisch-deutsche Grenze, ist sie doch ganz in der Nähe aufgewachsen und wollte nie wieder hierher zurückkehren. Doch schon die ersten Gespräche, die sie zusammen mit ihrem polnischen Kollegen, Kommissar Adam Krawczyk führt, offenbaren ein weiteres Drama: Ein junges Mädchen aus der Freundesgruppe, mit der der Tote Urlaub machte, ist verschwunden. Fieberhaft wird nach ihr gesucht, die Ereignisse überschlagen sich, eine weitere Person wird ermordet und immer noch kann Schuldt das Dickicht aus Lügen und Hinweisen nicht durchdringen.
Mein Eindruck:
Ein neues Ermittlungspaar betritt die Bühne mit einem temporeichen Fall. Sowohl Schuldt als auch Krawczyk bringen dazu ihre Vergangenheit und ihre Macken mit. So gestaltet sich die Zusammenarbeit nicht immer einfach, Schuldt muss mit ihren Vorurteilen kämpfen und Krawczyk ist an die polnischen Gesetze und die polizeilichen Gepflogenheiten gebunden. Beide sind authentisch und mit Tiefgang beschrieben, was sie nicht unbedingt sympathisch, aber glaubhaft macht.
Dazu kommen verschwiegene Zeugen, die mehr verbergen als offenlegen und sich mehr und mehr verdächtig verhalten. Sie bewegen sich in ihrem eigenen Kosmos und schnell liegen die Nerven blank. Das bringt die Kommissare zu immer neuen Hypothesen, was wirklich geschehen ist.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so fesselnd waren die Wendungen, neuen Ansätze und Vermutungen. Die Dynamik zwischen den Ermittlern, aber auch innerhalb der Freundesgruppe boten reichlich Stoff fürs Miträtseln.
Fazit:
Ein Krimi, der einem keine Zeit zum Atemholen bietet. Der Auftakt (so hoffe ich) zu einer neuen Reihe von deutsch-polnischen Kriminalfällen, die offen auch die Schwierigkeiten und Vorurteile thematisiert.