Frank Goldammer geht an die Grenze
Ich kenne die Bücher von Frank Goldammer in und um Dresden und war daher sehr gespannt über seinen ersten Ostseekrimi.
Das Cover passt schon allein richtig super zu dem Buch. Irgendwie kommt Urlaubsstimmung auf, aber man hat auch direkt den Eindruck, es wird düster, gefährlich und rätselhaft.
Der Start viel mir sehr sehr leicht. Es ist richtig gut geschrieben und man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch das Format des Buches ist super gewählt und trägt wahrscheinlich dazu bei, dass man auf die Uhr schaut und denkt "Wow, schon wieder 20 Seiten weg und dabei hab ich doch noch gar nicht so lang gelesen".
Kurz zum Inhalt:
Wir befinden uns im polnischen Teil der Ostsee. An einem belebten Urlaubsstrand wird in den Morgenstunden ein Mann tot aufgefunden. Seine Kleidung liegt mehrere Kilometer entfernt an einem einsamen Küstenabschnitt. Die Ermittlerin Lena Schulte wird aus Berlin abgesand um den Tot mit den Ermitterln in Polen zu klären. An ihre Seite wird Adam Krawczyk gestellt. Ein Ermittlerduo, welches nicht auf anhieb funktioniert. Vorurteile sind viele im Raum. Als dann auch noch die 10-jährige Luisa als vermisst gemeldet wird, die Tochter einer Freundin des Toten, stellen sich immer mehr Fragen. Vor allem, ob es sich bei dem Tot des Touristen wirklich nur um einen "einfachen" Badeunfall handelt.
Die Protagonistin empfand ich persönlich im Buch als eher schwierig und leicht nervig. Sie ist geprägt von Vorurteilen zu Land und Leuten. Es erklärt sich zwar, wo diese herkommen, aber ich hab es dennoch als sehr anstrengend empfunden. Aber vielleicht braucht die Figur auch genau diesen Auftakt für eine eventuelle Entwicklung.
Adam Krawczyk wirkt auf den ersten Blick auch sehr verschlossen. Er macht für mich die größere Entwicklung durch und ist stets um seine Kollegin besorgt. Hier merkt man eher die Teamarbeit.
Die Geschite an sich fand ich richtig spannend und interessant. Auch mal zu sehen, wie Länderübergreifend gearbeitet wird ist wirklich faszinierend. Ob es dann in der Realität auch wirklich genau so aus sieht, sei mal dahin gestellt. Aber ich glaube es ist durchaus realistisch und nicht aus der Luft gegriffen.
Der Spannungsbogen ist auch die ganze Zeit vorhanden. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich mich irgendwann gelangweilt habe, oder das ich sagen wüde, das weniger Seiten dem Buch auch angemessen gewesen wären. Es hat eine super Länge in einem sehr angenehmen Schreibstil.
Alles in Allem hat mir das Buch echt super gefallen. Es kommt für mich persönlich nicht ganz um die Dresden-Krimis heran, das kann aber auch einfach daran liegen, dass es meine Heimat ist, ich hier alles kenne und so ganz genau nachvollziehen kann wo man sich gerade befindet. Das hat für mich immer das gewisse Etwas, was ich natürlich bei einem Krimi, der an Orten spielt, wo ich noch nicht war natürlich nicht habe.
Es ist ein super Buch, gerade für einen Urlaub am Meer, wenn nicht so gar an der Ostsee. Spannend bis zum Schluss und zum miträseln definitiv geeignet.
Das Cover passt schon allein richtig super zu dem Buch. Irgendwie kommt Urlaubsstimmung auf, aber man hat auch direkt den Eindruck, es wird düster, gefährlich und rätselhaft.
Der Start viel mir sehr sehr leicht. Es ist richtig gut geschrieben und man fliegt förmlich durch die Seiten. Auch das Format des Buches ist super gewählt und trägt wahrscheinlich dazu bei, dass man auf die Uhr schaut und denkt "Wow, schon wieder 20 Seiten weg und dabei hab ich doch noch gar nicht so lang gelesen".
Kurz zum Inhalt:
Wir befinden uns im polnischen Teil der Ostsee. An einem belebten Urlaubsstrand wird in den Morgenstunden ein Mann tot aufgefunden. Seine Kleidung liegt mehrere Kilometer entfernt an einem einsamen Küstenabschnitt. Die Ermittlerin Lena Schulte wird aus Berlin abgesand um den Tot mit den Ermitterln in Polen zu klären. An ihre Seite wird Adam Krawczyk gestellt. Ein Ermittlerduo, welches nicht auf anhieb funktioniert. Vorurteile sind viele im Raum. Als dann auch noch die 10-jährige Luisa als vermisst gemeldet wird, die Tochter einer Freundin des Toten, stellen sich immer mehr Fragen. Vor allem, ob es sich bei dem Tot des Touristen wirklich nur um einen "einfachen" Badeunfall handelt.
Die Protagonistin empfand ich persönlich im Buch als eher schwierig und leicht nervig. Sie ist geprägt von Vorurteilen zu Land und Leuten. Es erklärt sich zwar, wo diese herkommen, aber ich hab es dennoch als sehr anstrengend empfunden. Aber vielleicht braucht die Figur auch genau diesen Auftakt für eine eventuelle Entwicklung.
Adam Krawczyk wirkt auf den ersten Blick auch sehr verschlossen. Er macht für mich die größere Entwicklung durch und ist stets um seine Kollegin besorgt. Hier merkt man eher die Teamarbeit.
Die Geschite an sich fand ich richtig spannend und interessant. Auch mal zu sehen, wie Länderübergreifend gearbeitet wird ist wirklich faszinierend. Ob es dann in der Realität auch wirklich genau so aus sieht, sei mal dahin gestellt. Aber ich glaube es ist durchaus realistisch und nicht aus der Luft gegriffen.
Der Spannungsbogen ist auch die ganze Zeit vorhanden. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich mich irgendwann gelangweilt habe, oder das ich sagen wüde, das weniger Seiten dem Buch auch angemessen gewesen wären. Es hat eine super Länge in einem sehr angenehmen Schreibstil.
Alles in Allem hat mir das Buch echt super gefallen. Es kommt für mich persönlich nicht ganz um die Dresden-Krimis heran, das kann aber auch einfach daran liegen, dass es meine Heimat ist, ich hier alles kenne und so ganz genau nachvollziehen kann wo man sich gerade befindet. Das hat für mich immer das gewisse Etwas, was ich natürlich bei einem Krimi, der an Orten spielt, wo ich noch nicht war natürlich nicht habe.
Es ist ein super Buch, gerade für einen Urlaub am Meer, wenn nicht so gar an der Ostsee. Spannend bis zum Schluss und zum miträseln definitiv geeignet.