Grenzüberschreitende Ermittlungen an der Ostseeküste
Kriminaloberkommissarin Lena Schuldt vom BKA in Berlin wird an die polnische Ostseeküste nahe Swinemünde beordert, um den Todesfall eines deutschen Touristen aufzuklären. Als in seinem Hals ein Bernstein gefunden wird, scheint ein Badeunfall ausgeschlossen. Zudem wird die 10jährige Luisa, die den Toten begleitet hatte, vermisst. Unterstützung erhält Lena vom polnischen Kommissar Adam Krawczyk, wobei sich die Zusammenarbeit schwierig gestaltet. Und es bleibt nicht bei einem Todesopfer.
Meine Meinung:
Ich durfte den Autor bereits zweimal bei Lesungen kennenlernen und fand ihn sehr sympathisch. Dennoch hatte ich es bisher nicht geschafft, etwas von ihm zu lesen. Dass seine neue Reihe nun an der Ostsee, einem meiner Sehnsuchtsorte, spielt, war ein Grund, dieser Tatsache endlich abzuhelfen.
Leider muss ich eingestehen, dass mich dieser Kriminalfall so gar nicht überzeugen konnte. Schon ungewöhnlich, dass überhaupt eine der Sprache nicht mächtige Ermittlerin eingesetzt wird, da ist doch klar, dass sie sich ständig übergangen fühlt. Aber die Figur der Kommissarin aus Deutschland ist auch sonst eine der unangenehmsten, vor der ich je lesen durfte. Sie steckt so voller Vorurteile gegenüber der polnischen Bevölkerung, badet permanent in Selbstmitleid aufgrund ihrer Vergangenheit und dreht sich eigentlich nur um ihre eigenen Befindlichkeiten, dass ein Ermittlungserfolg ihrerseits auch nicht zu erwarten ist. Es ist auf Dauer einfach nur nervig. Selbst das für mich schöne Setting macht sie mit ihrer negativen Einstellung kaputt. Ihr polnischer Kollege ist dafür umso verschlossener und weckt ebenfalls keine Sympathien.
Der Fall selbst dreht sich ständig im Kreis, es gibt kaum Ermittlungserfolge und jeder weitere Todesfall ließ mich unberührt, da auch die deutschen Touristen, von denen jeder irgendwann als Täter auserkoren wird, keine wirklichen Emotionen hervorrufen. Einzig die Entführung von Luisa und was sie durchmachen musste, hat bei mir dann doch zu etwas Mitleid geführt.
Der Roman zieht sich unheimlich in die Länge, weshalb ich auch ewig gebraucht habe, Spannung war für mich hier Fehlanzeige. Am Ende kommt zwar ein bisschen davon auf, jedoch fand ich die Auflösung dann auch wieder ziemlich unglaubwürdig. Ich fürchte, auf einen weiteren Teil dieser Reihe verzichte ich freiwillig.
Meine Meinung:
Ich durfte den Autor bereits zweimal bei Lesungen kennenlernen und fand ihn sehr sympathisch. Dennoch hatte ich es bisher nicht geschafft, etwas von ihm zu lesen. Dass seine neue Reihe nun an der Ostsee, einem meiner Sehnsuchtsorte, spielt, war ein Grund, dieser Tatsache endlich abzuhelfen.
Leider muss ich eingestehen, dass mich dieser Kriminalfall so gar nicht überzeugen konnte. Schon ungewöhnlich, dass überhaupt eine der Sprache nicht mächtige Ermittlerin eingesetzt wird, da ist doch klar, dass sie sich ständig übergangen fühlt. Aber die Figur der Kommissarin aus Deutschland ist auch sonst eine der unangenehmsten, vor der ich je lesen durfte. Sie steckt so voller Vorurteile gegenüber der polnischen Bevölkerung, badet permanent in Selbstmitleid aufgrund ihrer Vergangenheit und dreht sich eigentlich nur um ihre eigenen Befindlichkeiten, dass ein Ermittlungserfolg ihrerseits auch nicht zu erwarten ist. Es ist auf Dauer einfach nur nervig. Selbst das für mich schöne Setting macht sie mit ihrer negativen Einstellung kaputt. Ihr polnischer Kollege ist dafür umso verschlossener und weckt ebenfalls keine Sympathien.
Der Fall selbst dreht sich ständig im Kreis, es gibt kaum Ermittlungserfolge und jeder weitere Todesfall ließ mich unberührt, da auch die deutschen Touristen, von denen jeder irgendwann als Täter auserkoren wird, keine wirklichen Emotionen hervorrufen. Einzig die Entführung von Luisa und was sie durchmachen musste, hat bei mir dann doch zu etwas Mitleid geführt.
Der Roman zieht sich unheimlich in die Länge, weshalb ich auch ewig gebraucht habe, Spannung war für mich hier Fehlanzeige. Am Ende kommt zwar ein bisschen davon auf, jedoch fand ich die Auflösung dann auch wieder ziemlich unglaubwürdig. Ich fürchte, auf einen weiteren Teil dieser Reihe verzichte ich freiwillig.