Hochspannung an der Ostsee mit einer eigensinnigen Protagonistin
Ein Toter wird am Strand von Swinemünde entdeckt. In Hose und Mund ein Bernstein. Gleichzeitig verschwindet das zehnjährige Mädchen Luisa. Frank Goldammer Krimi zieht einen sofort in seinen Bann. Für die beiden Ermittler eine Jagd nach einem Entführer und/oder Serientäter, denn es werden im Laufe der Geschichte noch zwei weitere Tote aufgefunden. Hat alles mit dem wertvollen Bernstein, der bei allen gefunden wird, zu tun oder legt der Täter nur eine falsche Fährte…
Was für ein toller Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe von Frank Goldammer. Und diesmal kaum historischer Kontext, dafür zwei tolle Protagonisten: Lena Schulte und Adam Krawczyk. Ein deutsch-polnisches Ermittlerteam war mich sehr begeistert hat. Anfangs empfang ich Lenas Voreingenommenheit gegenüber Polen als sehr anstrengend und unpassend, jedoch hat sich das im Verlauf der Geschichte relativiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nicht jeder Leser Lena mag. Sie hat so eine innere Härte und macht die Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen, insbesondere Adam, zu einer echten Herausforderung. Wieso diese emotionale Verbitterung – das müsst ihr selbst herausfinden…
Ich mag den Schreibstil von Goldammer sehr. Er verzichtet auf unnötige Beschreibungen und setzt auf eindrückliche Atmosphäre und Perspektivwechsel, die einen tollen Blick in beide Ermittler geben. Nicht nur die kulturellen, sondern auch die sprachlichen Barrieren sind spürbar und authentisch. Die lineare Zeitstruktur wird durch einzelne Rückblenden ergänzt, die helfen, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Die Dialoge sorgen für eine Dynamik und schaffen mit der Beschreibung der emotionalen Zustände der Figuren im Buch für eine immersive Leseerfahrung.
Fazit: Für mich ist „Standopfer“ ein packender, atmosphärisch gut erzählter Krimi mit einer eigenwilligen deutschen Ermittlerin.
Wer Krimis mit Tiefgang und tollen Charakteren mag, muss diesen Serienauftakt unbedingt lesen. Ich will definitiv mehr davon!!!
Was für ein toller Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe von Frank Goldammer. Und diesmal kaum historischer Kontext, dafür zwei tolle Protagonisten: Lena Schulte und Adam Krawczyk. Ein deutsch-polnisches Ermittlerteam war mich sehr begeistert hat. Anfangs empfang ich Lenas Voreingenommenheit gegenüber Polen als sehr anstrengend und unpassend, jedoch hat sich das im Verlauf der Geschichte relativiert. Ich könnte mir aber vorstellen, dass nicht jeder Leser Lena mag. Sie hat so eine innere Härte und macht die Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen, insbesondere Adam, zu einer echten Herausforderung. Wieso diese emotionale Verbitterung – das müsst ihr selbst herausfinden…
Ich mag den Schreibstil von Goldammer sehr. Er verzichtet auf unnötige Beschreibungen und setzt auf eindrückliche Atmosphäre und Perspektivwechsel, die einen tollen Blick in beide Ermittler geben. Nicht nur die kulturellen, sondern auch die sprachlichen Barrieren sind spürbar und authentisch. Die lineare Zeitstruktur wird durch einzelne Rückblenden ergänzt, die helfen, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Die Dialoge sorgen für eine Dynamik und schaffen mit der Beschreibung der emotionalen Zustände der Figuren im Buch für eine immersive Leseerfahrung.
Fazit: Für mich ist „Standopfer“ ein packender, atmosphärisch gut erzählter Krimi mit einer eigenwilligen deutschen Ermittlerin.
Wer Krimis mit Tiefgang und tollen Charakteren mag, muss diesen Serienauftakt unbedingt lesen. Ich will definitiv mehr davon!!!