Nette Krimi-Sommer-Lektüre mit einer Prise Lokalkolorit

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
freddoho Avatar

Von

Inhalt:

Ein Toter im Sand, ein rätselhafter Bernstein in seinem Mund. Und ein deutsch-polnisches Ermittlerduo, das fest entschlossen ist, den Fall zu lösen: Der hochspannende Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Frank Goldammer. Die Ermittlerin Lena Schulte wird an die Ostseeküste beordert – ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im Mund des Toten steckt ein großer Bernstein. Kurz darauf wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, die Tochter einer Freundin des Toten. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk befragt sie die Freunde und Angehörigen, die in einer Villa Urlaub machen. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen. Als eine weitere Leiche auftaucht – wieder mit Bernstein im Rachen – beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Grenzfall der besonderen Art: Frank Goldammer verbindet düstere Atmosphäre mit packender Spannung.

Über den Autor:

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren. Um sein 20. Lebensjahr herum begann er mit dem Schreiben und veröffentlichte erste Werke im Eigenverlag. Für etliche Jahre war das für den gelernten Maler- und Lackierermeister lediglich eine Nebentätigkeit, doch nach einigen erfolgreichen Veröffentlichungen beschloss Goldammer 2021, hauptberuflich Bücher zu schreiben.

Allgemeines:

Erscheinungstermin: 15. Mai 2026, Verlag rororo, Taschenbuch, 368 Seiten
Gliederung: 27 Kapitel, 1 Seite Wörterbuch Polnisch-Deutsch, Danksagung

Meine Meinung:

Das Cover hat schöne Farben, würde mir aber ohne diese grosse Schrift noch besser gefallen.

Diesen Autor kannte ich noch gar nicht. Das Buch liest sich ruckzuck, hat allerdings einige sehr grobe Schreib- und Grammatikfehler.

Der erste Teil des Krimis zieht sich ziemlich hin, wird dann ab der Hälfte etwas lebendiger. Die ständigen Wiederholungen, u.a. von Lenas Kindheit und Jugend, nerven ziemlich. Lenas schroffe Art gegenüber dem eher schüchternen Adam finde ich irgendwie fehl am Platz.

Die Ermittlungen verlaufen stockend, da die Urlauber alle lügen und die Ermittler nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Am Ende des Buches wird es recht turbulent, ist aber ziemlich konstruiert.

Ich würde sagen, hier ist noch viel Luft nach oben und ich weiss nicht, ob ich den zweiten Band lesen möchte. Hier kann ich nicht mehr als 3 Sternchen vergeben.