Nicht sehr spannend
Frank Goldammer ist für mich ein Autor mit hohem Wiedererkennungswert. Kaputte oder traumatisierte Figuren, die sich aus einem Sumpf heraus kämpfen oder heraus gekämpft haben, finden sich bei ihm immer wieder. So auch hier die Ermittlerin Lena Schuldt, die ihre Traumata bei weitem nicht verarbeitet hat. Im Laufe des Romans wird das zu einer Falle, die in der Geschichte Längen erzeugt und mir die Figur nicht gerade sympathisch gemacht hat. Ihr polnischer Kollege kann hier auch nicht punkten. Einen Toten nach dem anderen für nichts, wie sich am Ende herausstellt, finde ich auch nicht gerade überzeugend.
Insgesamt ist der Schreibstil wie immer mitreißend, die Handlung spannend, wenn auch der ständige Wechsel vom verschwundenen Kind zu den Toten und zurück den Spannungsbogen ziemlich beschädigt hat. Bernstein musste auch noch sein, warum?
Insgesamt ist der Schreibstil wie immer mitreißend, die Handlung spannend, wenn auch der ständige Wechsel vom verschwundenen Kind zu den Toten und zurück den Spannungsbogen ziemlich beschädigt hat. Bernstein musste auch noch sein, warum?