Solider Regionalkrimi mit tollem Ermittler-Duo!
Mit „Strandopfer“, dem Auftakt seiner Reihe um das Ermittler-Duo Schuldt und Krawczyk, liefert Frank Goldammer einen soliden und atmosphärisch starken Kriminalroman ab. Die Geschichte beginnt dramatisch mit dem Fund einer Leiche am Strand des polnischen Urlaubsortes Swinemünde. Da im Mund des Toten ein Bernstein steckt und fast zeitgleich die zehnjährige Tochter einer deutschen Urlaubsfamilie verschwindet, wird die BKA-Ermittlerin Lena Schuldt an die deutsch-polnische Grenze beordert. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk nimmt sie die Ermittlungen auf, die sie schnell zu einer verschwiegenen Urlaubsgruppe führt, in der fast jeder ein düsteres Geheimnis zu hüten scheint.
Besonders gelungen finde ich dichte Atmosphäre. Es ist faszinierend, wie gut Goldammer das raue Gefühl der Ostseeküste und die Stimmung an der Grenze einfängt. Auch die beiden Ermittler haben mir gut gefallen. Sie wirken bodenständig und echt, was Schwung in die Geschichte bringt. Die Suche nach dem vermissten Kind ist packend und lädt zum Mitraten ein.
Allerdings hatte der Krimi für meinen Geschmack auf seinen gut 400 Seiten auch kleine Längen. Im Mittelteil drehte sich die Handlung durch die wiederholten Befragungen der Verdächtigen für mich phasenweise etwas im Kreis.
Trotz der kleinen Schwächen im Erzähltempo ist „Strandopfer“ eine absolut empfehlenswerte, packende Urlaubslektüre. Es ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.
Besonders gelungen finde ich dichte Atmosphäre. Es ist faszinierend, wie gut Goldammer das raue Gefühl der Ostseeküste und die Stimmung an der Grenze einfängt. Auch die beiden Ermittler haben mir gut gefallen. Sie wirken bodenständig und echt, was Schwung in die Geschichte bringt. Die Suche nach dem vermissten Kind ist packend und lädt zum Mitraten ein.
Allerdings hatte der Krimi für meinen Geschmack auf seinen gut 400 Seiten auch kleine Längen. Im Mittelteil drehte sich die Handlung durch die wiederholten Befragungen der Verdächtigen für mich phasenweise etwas im Kreis.
Trotz der kleinen Schwächen im Erzähltempo ist „Strandopfer“ eine absolut empfehlenswerte, packende Urlaubslektüre. Es ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht.