Spannender Krimi mit ein wenig zu viel Ecken und Kanten
"Strandopfer" von Frank Goldammer ist der erste Band einer neuen Reihe des Autors, die mit einem deutsch-polnischen Ermittlerduo aufwartet.
Der Kriminalfall an sich gefiel mir recht gut, wobei zum Schluss hin für meinen Geschmack ein wenig die Logik verloren ging. Der Fall ist spannend und bis zur Auflösung wusste ich selbst nicht, wie das Ganze ausgeht. Dabei wurde ich selbst beim Lesen mit meinen eigenen Vorverurteilungen konfrontiert, was dann auch zu den beiden ermittelnden Hauptfiguren passte. Lena Schuldt und Adam Krawczyk versuchen, einen Kriminalfall zu lösen, und schaffen es dabei nicht, ihre eigenen Gedanken, Vorurteile und Vorverurteilungen außer Acht zu lassen. Das liest sich trotz des flüssigen Schreibstils dann stellenweise ein wenig zu behäbig (etwa, wenn Lena zum gefühlt x-ten Mal nachts um ihre Übernachtungsmöglichkeit schleicht, weil sie sich bedroht fühlt).
An sich finde ich es nicht schlecht, dass Frank Goldammer Figuren mit Ecken und Kanten in seinen Romanen porträtiert (man denke hierbei nur an die Bruch-Romane). In "Strandopfer" wurde es mir aber stellenweise zu viel, weil das Fortkommen der Geschichte für mich darunter litt. Keine der im Roman vorkommenden Figuren war mir außerdem ansatzweise sympathisch. Mich stört dies beim Lesen nur bedingt, aber ich kann mir vorstellen, dass dies den einen oder anderen Leser verschreckt.
Insgesamt ein solider und spannender Krimi, der aber nur bedingt für alle Krimifans empfehlenswert ist, da nicht jeder und jede ein Ermittlerduo mag, das sich nicht wirklich versteht.
Der Kriminalfall an sich gefiel mir recht gut, wobei zum Schluss hin für meinen Geschmack ein wenig die Logik verloren ging. Der Fall ist spannend und bis zur Auflösung wusste ich selbst nicht, wie das Ganze ausgeht. Dabei wurde ich selbst beim Lesen mit meinen eigenen Vorverurteilungen konfrontiert, was dann auch zu den beiden ermittelnden Hauptfiguren passte. Lena Schuldt und Adam Krawczyk versuchen, einen Kriminalfall zu lösen, und schaffen es dabei nicht, ihre eigenen Gedanken, Vorurteile und Vorverurteilungen außer Acht zu lassen. Das liest sich trotz des flüssigen Schreibstils dann stellenweise ein wenig zu behäbig (etwa, wenn Lena zum gefühlt x-ten Mal nachts um ihre Übernachtungsmöglichkeit schleicht, weil sie sich bedroht fühlt).
An sich finde ich es nicht schlecht, dass Frank Goldammer Figuren mit Ecken und Kanten in seinen Romanen porträtiert (man denke hierbei nur an die Bruch-Romane). In "Strandopfer" wurde es mir aber stellenweise zu viel, weil das Fortkommen der Geschichte für mich darunter litt. Keine der im Roman vorkommenden Figuren war mir außerdem ansatzweise sympathisch. Mich stört dies beim Lesen nur bedingt, aber ich kann mir vorstellen, dass dies den einen oder anderen Leser verschreckt.
Insgesamt ein solider und spannender Krimi, der aber nur bedingt für alle Krimifans empfehlenswert ist, da nicht jeder und jede ein Ermittlerduo mag, das sich nicht wirklich versteht.