Leseprobe interessant, aber zu kurz...
Den Einstieg zu "Sturmland" fand ich interessant. Miriam Georg hat es sofort geschafft, mich atmosphärisch mit ans Meer zu nehmen bin zum rauen Arbeiter Onnen. Der hat wieder einmal zuviel getrunken, wie er es leider in regelmäßigen Abständen tut, und die Nacht mit Enne verbracht. Sie haben sich heimlich in seiner selbst errichteten Hütte getroffen, denn Enne ist verheiratet, ihr Mann regelmäßig auf See unterwegs. Onne kämpft mit den Folgen des Restalkohols und scheint sich unwohl zu fühlen, seine Erinnerung an die letzte Nacht ist unscharf. Man hat das insgesamt das Gefühl, dass er dieser Situation lieber entkommen möchte. Das war es dann auch schon mit der Leseprobe, schade, denn ein klein wenig mehr hätte ich mir schon gewünscht. Das Cover ist ein Hingucker und es gefällt mir. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist mir persönlich aber an manchen Stellen einen Hauch zu viel von allem.