Sturm, Geheimnisse und ein falscher Name

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apfelmaus Avatar

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Die Leseprobe hat mich sofort in eine raue, lebendige Welt gezogen, in der das Meer nicht nur Kulisse ist, sondern ständig spürbare Bedrohung und Stimmungsträger. Besonders hängen geblieben ist mir die Atmosphäre zwischen Nähe und Distanz: Menschen, die sich begegnen, aber gleichzeitig jeder für sich mit etwas Unsichtbarem kämpfen. Ich mochte, wie viel Spannung ohne große Effekte entsteht – eher durch Andeutungen, innere Unruhe und diese dauernde Ahnung, dass hinter allem mehr steckt, als offen gesagt wird. Die Figuren wirken nicht glatt oder idealisiert, sondern eigenwillig und widersprüchlich, was sie sehr glaubwürdig macht. Insgesamt ein sehr intensiver erster Eindruck, der ruhig beginnt, aber innerlich ständig in Bewegung bleibt.