Die Geheimnisse und die See
Miriam Georg hat wieder ein Buch geschrieben, welches mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Sie entführt uns wieder nach Hamburg und an die Nordsee. Diesmal stehen die beiden Inseln Norderney und Borkum im Zentrum der Erzählung. Borkum kenne ich aufgrund meiner Urlaube dort sehr gut und für mich war es wie eine kleine Zeitreise.
Die Protagonistin Cora ist eine vermögende Reedertochter, die sich in ihrem Leben gefangen fühlt und aus diesem Grund aus ihrem Leben ausbricht. Sie bewirbt sich als Hauslehrerin, verschweigt aber ihre Herkunft, sodass Alexander Klaasen nicht weiß, wen er da eigentlich für seine Tochter Emmi eingestellt hat. Emmi soll aufgrund ihrer Tuberkulose einige Zeit auf Norderney verbringen, um eine Besserung der Symptome zu erzielen und die schwangere Mutter nicht anzustecken. Cora freundet sich schnell mit dem Mädchen an und erkennt sich ein klein wenig in Emmi wieder.
Auf der Insel begegnen sie Onnen Haart, der ebenfalls ein Geheimnis mit sich herumträgt. Er erklärt Emmi die Inselwelt und zeigt ihr die Schönheit der Natur. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Hebamme Tamme, die leider immer wieder mit dem Inselarzt aneinandergerät.
Ein Roman über das Inselleben und die dortige Gemeinschaft, über die Rolle der Frau innerhalb der Ehe und Familie, über die Schatten der Vergangenheit und die Konventionen, denen wir manchmal nur schwer entkommen können.
Sehr interessant fand ich den Aspekt der Seenotrettung auf Norderney und Borkum, der in diesem Roman auch eine wesentliche Rolle spielt. Auch die Lebensumstände vieler Insulaner werden authentisch und lebensnah eingefangen. Hier merkt man sehr deutlich, dass die Autorin akribisch recherchiert hat.
Der Roman ist aus der Sicht von Cora und Onnen erzählt, hinzu kommen Rückblenden, die mit „Vorher“ eingeläutet werden. Der Schreibstil und das Erzähltempo sind dem Roman gut angepasst und unterstreichen auch stilistisch den Alltag auf der Insel.
Das offene Ende macht definitiv neugierig auf Teil 2, welcher schon im Oktober 2026 erscheint. Eigentlich möchte man am liebsten direkt weiterlesen.
Die Protagonistin Cora ist eine vermögende Reedertochter, die sich in ihrem Leben gefangen fühlt und aus diesem Grund aus ihrem Leben ausbricht. Sie bewirbt sich als Hauslehrerin, verschweigt aber ihre Herkunft, sodass Alexander Klaasen nicht weiß, wen er da eigentlich für seine Tochter Emmi eingestellt hat. Emmi soll aufgrund ihrer Tuberkulose einige Zeit auf Norderney verbringen, um eine Besserung der Symptome zu erzielen und die schwangere Mutter nicht anzustecken. Cora freundet sich schnell mit dem Mädchen an und erkennt sich ein klein wenig in Emmi wieder.
Auf der Insel begegnen sie Onnen Haart, der ebenfalls ein Geheimnis mit sich herumträgt. Er erklärt Emmi die Inselwelt und zeigt ihr die Schönheit der Natur. Eine weitere wichtige Rolle spielt die Hebamme Tamme, die leider immer wieder mit dem Inselarzt aneinandergerät.
Ein Roman über das Inselleben und die dortige Gemeinschaft, über die Rolle der Frau innerhalb der Ehe und Familie, über die Schatten der Vergangenheit und die Konventionen, denen wir manchmal nur schwer entkommen können.
Sehr interessant fand ich den Aspekt der Seenotrettung auf Norderney und Borkum, der in diesem Roman auch eine wesentliche Rolle spielt. Auch die Lebensumstände vieler Insulaner werden authentisch und lebensnah eingefangen. Hier merkt man sehr deutlich, dass die Autorin akribisch recherchiert hat.
Der Roman ist aus der Sicht von Cora und Onnen erzählt, hinzu kommen Rückblenden, die mit „Vorher“ eingeläutet werden. Der Schreibstil und das Erzähltempo sind dem Roman gut angepasst und unterstreichen auch stilistisch den Alltag auf der Insel.
Das offene Ende macht definitiv neugierig auf Teil 2, welcher schon im Oktober 2026 erscheint. Eigentlich möchte man am liebsten direkt weiterlesen.