Ein vielschichtiger Roman über das Leben, die Liebe, und die Geschichte von Norderney
Cora muss ihre Familien in Hamburg überstürzt verlassen. Eigentlich wohlhabend – der Vater ist Besitzer einer Reederei – wagt sich die 36-jährige ins Berufsleben, was 1860 auf einen der wenigen Bereiche hinausläuft, der Frauen offen steht. Sie wird die Gouvernante der jungen, Lungen Krank, Emine und reißt mit dem Vater zwecks deren Genesung nach Norderney.
Cora ist belesen, klug, scheint sich nicht vor dem Kontakt mit Menschen, die von anderen gemieden werden, zu scheuen. Da ist zum Beispiel die alte Hebamme Tamme, die aufgrund ihrer Kenntnisse in Sachen Kräuter,heilkunde und Kaiserschnitt vom Priester gedemütigt, und von den Insel Bewohnern gemieden wird.
Da ist auch der stille, zehn Jahre jüngere Onnen, die auf Cora etwas aufpassen soll, weil die ab und an Blödsinn macht, wie zum Beispiel an einem Sturmtag mit Emmi in einem kleinen Boot auf die Nordsee rauszufahren.
Es liegt ihm zudem sehr daran, lesen zu lernen. Das hat seine Gründe, denn nicht nur Onnen hat seine Geheimnisse, die ihm schwer auf der Seele liegen: „Er hatte sich selbst ertappt, diesen kaputten Teil von ihm der Menschen weh tat und sich nahm, was er wollte, ohne an die Konsequenzen zu denken. Er verachtete sich selbst.“
Auch Coras Vergangenheit wird nach und nach aufgelöst und wir erfahren im Laufe des Romans ein wenig mehr vom spannenden Leben und der sich zart entwickelnden Beziehung der beiden.
Cora ist belesen, klug, scheint sich nicht vor dem Kontakt mit Menschen, die von anderen gemieden werden, zu scheuen. Da ist zum Beispiel die alte Hebamme Tamme, die aufgrund ihrer Kenntnisse in Sachen Kräuter,heilkunde und Kaiserschnitt vom Priester gedemütigt, und von den Insel Bewohnern gemieden wird.
Da ist auch der stille, zehn Jahre jüngere Onnen, die auf Cora etwas aufpassen soll, weil die ab und an Blödsinn macht, wie zum Beispiel an einem Sturmtag mit Emmi in einem kleinen Boot auf die Nordsee rauszufahren.
Es liegt ihm zudem sehr daran, lesen zu lernen. Das hat seine Gründe, denn nicht nur Onnen hat seine Geheimnisse, die ihm schwer auf der Seele liegen: „Er hatte sich selbst ertappt, diesen kaputten Teil von ihm der Menschen weh tat und sich nahm, was er wollte, ohne an die Konsequenzen zu denken. Er verachtete sich selbst.“
Auch Coras Vergangenheit wird nach und nach aufgelöst und wir erfahren im Laufe des Romans ein wenig mehr vom spannenden Leben und der sich zart entwickelnden Beziehung der beiden.