Gibt es ein Happyend für Cora und Onnen ?
Das Buchcover ist wunderschön und passt optimal zum Buchtitel 'Sturmland'. Dies ist nun meine vierte Saga von Miriam George und dieses Buch hat mir sogar noch besser gefallen als die hanseatische Familiensaga Elbleuchten, mit der die Autorin ihren Durchbruch hatte.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist ausgezeichnet strukturiert. Die Kapiteln sind durch mehrere Unterkapitel unterteilt und so erhalten diese immer eine angenehme Leselänge. Als Boni gibt es historische Karten von Norderney und Borkum, was mir sehr gut gefällt, auch wenn die Karten sehr klein sind. Mich hat es anfänglich gewundert, dass ein Personenverzeichnis fehlt, das ich sonst von vielen historischen Romanen her kenne.
Mit der Erzähltechnik des immer wiederkehrenden Perspektivenwechsels schafft es die Autorin sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Cora, Onnen und Emmi weitergeht, um die wichtigsten Protagonisten hier zu nennen.
Ich fand die Inselbewohner von Norderney in diesem Buch sehr gut und authentisch beschrieben. Wortkarg, etwas rauh, wie das Klima. Nicht aus Begeisterung sondern aus der Not nehmen sie die reichen Kurgäste auf, da sie dringend das Geld zum Überleben benötigen. Diese unterschätzen die Gefahren des Meeres, geraten in Seenot und so müssen die Männer immer wieder die Kurgäste aus dem Wasser ziehen. Diese riskieren bei der Rettung ihr privates Segelschiff, ihr eigenes Leben und erhalten dafür nur eine geringe Entlohnung. Die beschriebenen Protagonisten wirken authentisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Besonders das „Umeinander-Herumleben“ der Eheleute der gehobenen Bevölkerungsschicht fand ich sehr gut beschrieben. Auch Cora, die ihren eigenen Weg geht und trotz ihrer gesellschaftlichen Stellung arbeitet, was damals als verpönt galt, hat mich als Persönlichkeit beeindruckt.
Fazit:
Dank der blumigen Sprache mit dem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil habe ich diesen dicken historischen Roman innerhalb weniger Tage gelesen, da ich diesen nur schwer aus der Hand legen konnte.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen des 19. Jahrhunderts
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist ausgezeichnet strukturiert. Die Kapiteln sind durch mehrere Unterkapitel unterteilt und so erhalten diese immer eine angenehme Leselänge. Als Boni gibt es historische Karten von Norderney und Borkum, was mir sehr gut gefällt, auch wenn die Karten sehr klein sind. Mich hat es anfänglich gewundert, dass ein Personenverzeichnis fehlt, das ich sonst von vielen historischen Romanen her kenne.
Mit der Erzähltechnik des immer wiederkehrenden Perspektivenwechsels schafft es die Autorin sehr geschickt, dass man das Buch kaum weglegen kann, weil man unbedingt wissen möchte, wie es mit Cora, Onnen und Emmi weitergeht, um die wichtigsten Protagonisten hier zu nennen.
Ich fand die Inselbewohner von Norderney in diesem Buch sehr gut und authentisch beschrieben. Wortkarg, etwas rauh, wie das Klima. Nicht aus Begeisterung sondern aus der Not nehmen sie die reichen Kurgäste auf, da sie dringend das Geld zum Überleben benötigen. Diese unterschätzen die Gefahren des Meeres, geraten in Seenot und so müssen die Männer immer wieder die Kurgäste aus dem Wasser ziehen. Diese riskieren bei der Rettung ihr privates Segelschiff, ihr eigenes Leben und erhalten dafür nur eine geringe Entlohnung. Die beschriebenen Protagonisten wirken authentisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Besonders das „Umeinander-Herumleben“ der Eheleute der gehobenen Bevölkerungsschicht fand ich sehr gut beschrieben. Auch Cora, die ihren eigenen Weg geht und trotz ihrer gesellschaftlichen Stellung arbeitet, was damals als verpönt galt, hat mich als Persönlichkeit beeindruckt.
Fazit:
Dank der blumigen Sprache mit dem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil habe ich diesen dicken historischen Roman innerhalb weniger Tage gelesen, da ich diesen nur schwer aus der Hand legen konnte.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen des 19. Jahrhunderts