Großartiger Auftakt!
Geht man in eine Buchhandlung und sieht den Roman "Sturmland", so braucht man gar nicht schauen, wer es geschrieben hat. Die Cover der Romane von Miriam Georg haben einen enormen Wiedererkennungswert und man kann es direkt zuordnen!
Der erste Teil und Auftakt der Dilogie ist wieder bei rororo erschienen.
Umstände bringen die Hamburger Reederstochter Cora dazu, die Stelle der Hauslehrerin bei der totkranken Emmi anzunehmen. Fortan lebt sie auf Norderney, wo sich das Mädchen wegen der Nordseeluft aufhält. Aus Unachtsamkeit und Unwissenheit geraten beide bei einem Ausflug in Seenot, werden aber gerettet. Fortan soll der Insulaner Onnen die beiden "beaufsichtigen". Cora ist empört, fühlt sich in ihrer gerade gewonnenen Freiheit eingeschränkt und mag Onnen nicht, aber im Laufe der Zeit lernen sie sich besser kennen und es entwickelt sich etwas ...
Wie man es bei der Autorin gewohnt ist, tauchen am Anfang fast in jedem Kapitel neue Personen auf und man hat schon Angst, die Zusammenhänge nicht zu begreifen. Aber so nach und nach fügt sich alles wunderbar zusammen. Man lernt sehr viel über das raue Leben auf den Nordseeinseln um 1860 und die Geschichte der Seebäder. Ich fand es super interessant, wie z.B. die Medizin damals verstanden wurde ... heute schlägt man die Hände überm Kopf zusammen und denkt: wie konnten die nur?
Protagonistin Cora ist eine sympathische junge Frau, die für damalige Verhältnisse skandalös freiheitsliebend, schlau und feministisch eingestellt war. Auf den Inseln muss sie sich an ein komplett neues Leben und auf ganz andere Gegebenheiten einstellen.
Sehr spannend auch die Geschichte über die Seenotrettung, die immer wieder thematisiert wird.
Obwohl ich die bisher erschienenen Romane der Autorin ein klitzekleines bisschen lieber mochte, hat mich auch dieses Buch wieder voll abgeholt. Spannend bis zum Schluss, endet es leider wieder mit einem Cliffhanger und ich warte sehnsüchtig auf Teil 2 "Salzwind"
Der erste Teil und Auftakt der Dilogie ist wieder bei rororo erschienen.
Umstände bringen die Hamburger Reederstochter Cora dazu, die Stelle der Hauslehrerin bei der totkranken Emmi anzunehmen. Fortan lebt sie auf Norderney, wo sich das Mädchen wegen der Nordseeluft aufhält. Aus Unachtsamkeit und Unwissenheit geraten beide bei einem Ausflug in Seenot, werden aber gerettet. Fortan soll der Insulaner Onnen die beiden "beaufsichtigen". Cora ist empört, fühlt sich in ihrer gerade gewonnenen Freiheit eingeschränkt und mag Onnen nicht, aber im Laufe der Zeit lernen sie sich besser kennen und es entwickelt sich etwas ...
Wie man es bei der Autorin gewohnt ist, tauchen am Anfang fast in jedem Kapitel neue Personen auf und man hat schon Angst, die Zusammenhänge nicht zu begreifen. Aber so nach und nach fügt sich alles wunderbar zusammen. Man lernt sehr viel über das raue Leben auf den Nordseeinseln um 1860 und die Geschichte der Seebäder. Ich fand es super interessant, wie z.B. die Medizin damals verstanden wurde ... heute schlägt man die Hände überm Kopf zusammen und denkt: wie konnten die nur?
Protagonistin Cora ist eine sympathische junge Frau, die für damalige Verhältnisse skandalös freiheitsliebend, schlau und feministisch eingestellt war. Auf den Inseln muss sie sich an ein komplett neues Leben und auf ganz andere Gegebenheiten einstellen.
Sehr spannend auch die Geschichte über die Seenotrettung, die immer wieder thematisiert wird.
Obwohl ich die bisher erschienenen Romane der Autorin ein klitzekleines bisschen lieber mochte, hat mich auch dieses Buch wieder voll abgeholt. Spannend bis zum Schluss, endet es leider wieder mit einem Cliffhanger und ich warte sehnsüchtig auf Teil 2 "Salzwind"