Inhaltlich überfrachtet und etwas langatmig

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leseratte_vorablesen Avatar

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"Sturmland" ist der erste Band der neuen "Sturmland-Saga" aus der Feder von Autorin Miriam George, die für ihre historischen Romane mit historischer Nordsee-Kulisse bekannt ist.. Dieses Mal dreht es sich um die Anfänge der Seebad-Szene auf en Nordseeinseln Norderney und Borkum.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Hamburger Reedertochter Cora, die aus ihrem alten Leben flieht und inkognito eine Stelle als Hauslehrerin bei einer wohlhabenden Familie für deren kranke Tochter annimmt.
Gut gefiel mir, zu erfahren, wie einst die ersten Kurgäste zur Kur nach Norderney und später auch Borkum kamen. Dazu der Blick hinter die Kulissen und die Perspektive der Vermieter für die Sommergäste, ebenso auf das Fehlen einer staatlich organisierten Seenotrettung.
Leider verlor sich die Autorin diesmal im Detail und die Geschichte zieht sich einfach hin. Die Geschichte springt zwischen mehreren Zeitebenen und verschiedenen Schicksalen hin und her und wirkt einfach überfrachtet. Ich habe frühere Romane der Autorin sehr gern gelesen, aber dieses Mal hat sie mich einfach verloren.