Kurzweiliger historischer Roman
Miriam Georg hat es wieder einmal geschafft wie schon mit ihren bis jetzt erschienenen historischen Romanen, dass ich eingetaucht bin, dieses Mal in das Sturmland, und ihren neuen Roman fast nicht aus der Hand legen konnte.
Während es bisher um Hamburg, Reedereien und Auswanderer ging, geht es nun um die Nordsee, genauer um Norderney und Borkum, zwei Inseln, die sich in Mitte des 19. Jahrhunderts langsam zu beliebten Seebädern entwickeln.
Die beiden Hauptfiguren Cora, eine neugierige und intelligente Frau aus einer angesehenen Hamburger Familie, und Onnen, ein eingefleischter, einfacher Inselbewohner, lernen sich auf Norderney kennen, da Cora als Hauslehrerin zusammen mit einem Architekten und dessen kranker Tochter wegen eines Bauprojektes auf die Insel reist.
Wie von der Autorin nicht anders erwartet, kommen Liebe, Drama und Tragödie auch in dieser Geschichte nicht zu kurz. Sie legt ein flottes Tempo hin, es geschieht eigentlich immer etwas, sodass es zu keinem Zeitpunkt wirklich langweilig wird. Miriam Georg verknüpft Reales mit Fiktivem in anschaulicher Erzählweise. So erfährt der Leser zum einen nach und nach mehr aus der Vergangenheit von Cora und Onnen, zum anderen bekommt er Einklicke in die damalige Zeit mit ihren Problemen wie z.B. der noch nicht existierenden Seenotrettung, der klassischen und Natur-Medizin und der Stellung der Frau in der Gesellschaft.
Dass die Geheimnisse um die zwei sympathischen Protagonisten schlussendlich nicht vollständig aufgelöst werden, spornt natürlich an, den nächsten Teil der zweiteiligen Saga zu lesen, „Salzwind“, der voraussichtlich im Oktober 2026 veröffentlicht werden wird.
Während es bisher um Hamburg, Reedereien und Auswanderer ging, geht es nun um die Nordsee, genauer um Norderney und Borkum, zwei Inseln, die sich in Mitte des 19. Jahrhunderts langsam zu beliebten Seebädern entwickeln.
Die beiden Hauptfiguren Cora, eine neugierige und intelligente Frau aus einer angesehenen Hamburger Familie, und Onnen, ein eingefleischter, einfacher Inselbewohner, lernen sich auf Norderney kennen, da Cora als Hauslehrerin zusammen mit einem Architekten und dessen kranker Tochter wegen eines Bauprojektes auf die Insel reist.
Wie von der Autorin nicht anders erwartet, kommen Liebe, Drama und Tragödie auch in dieser Geschichte nicht zu kurz. Sie legt ein flottes Tempo hin, es geschieht eigentlich immer etwas, sodass es zu keinem Zeitpunkt wirklich langweilig wird. Miriam Georg verknüpft Reales mit Fiktivem in anschaulicher Erzählweise. So erfährt der Leser zum einen nach und nach mehr aus der Vergangenheit von Cora und Onnen, zum anderen bekommt er Einklicke in die damalige Zeit mit ihren Problemen wie z.B. der noch nicht existierenden Seenotrettung, der klassischen und Natur-Medizin und der Stellung der Frau in der Gesellschaft.
Dass die Geheimnisse um die zwei sympathischen Protagonisten schlussendlich nicht vollständig aufgelöst werden, spornt natürlich an, den nächsten Teil der zweiteiligen Saga zu lesen, „Salzwind“, der voraussichtlich im Oktober 2026 veröffentlicht werden wird.