Norderney
Ein tragisches Unglück. Tiefe Geheimnisse. Und eine Liebe unter keinem guten Stern. Miriam Georg schreibt in ihrem Roman „Sturmland“ die Geschichte von Cora und Onnen.
Cora reist 1860 von Hamburg nach Norderney, wo sie Gouvernante von Emmi wird, deren Lunge sich nach einer Krankheit erholen soll. Bei einem gefährlichen Ausflug wird sie von Tagelöhner Onnen gerettet. Die beiden kommen sich näher- doch hat die Liebe eine Chance?
Das Hörbuch hat mich direkt abgeholt, was vor allem am Setting liegt. Ich mag die deutsche Nordsee und verbringe dort gerne Urlaube. Daher entstand gleich zu Beginn eine Sehnsucht nach Meer und Freiheit. Das wird durch Miriam Georgs geschickte Wortwahl unterstützt. Sie erzählt gewohnt authentisch, detailliert und gefühlvoll, sodass ich den Eindruck hatte, vor Ort zu sein. Das liegt auch an der Sprecherin Tanja Fornano, die bewusste Pausen und Betonungen einbaut, um die Worte wirken zu lassen.
Wer mir von Beginn an sympathisch war ist Cora. Sie ist eine Kämpfernatur und möchte ihren eigenen Weg gehen- obwohl sie verheiratet war und ihr Vater den eigenen Weg der Tochter nicht gutheißt. Sie ist quasi eine Vorreiterin, etwas, dass damals kritisch beäugt wird.
Ihr Gegenpart ist Fischer und Tagelöhner Onnen. Auch er hat einige Geheimnisse, was ihm mysteriös und interessant zugleich macht. Allerdings bleibt er auch oft blass und äußert seine Gedanken aus meiner Sicht zu wenig. Schade- ein neutraler Gedankenaustausch mit anderen hätte ich interessant gefunden.
Die einzelnen Themen (Macht, Bildung, losgelöste Frauen und ähnliches) bringen mir die damalige Zeit näher. Ich erkenne, dass die Themen damals wie heute wichtig sind und das es essentielle Themen für die persönliche Entwicklung sind.
Was mich zwischendurch allerdings gestört hat war der Fakt, dass einiges langgezogen wird. Anstatt manche Themen abzuhandeln, werden sie gekünstelt in die Länge gezogen. Oft sind es vor allem Aspekte mit geringer Relevanz oder ohne neue Erkenntnisse, die so ausgedehnt werden. Schade- so hat mein Hörfluss gelitten. Insgesamt aber sehr interessant gemacht und authentisch dargestellt. Daher gebe ich vier Sterne.
Cora reist 1860 von Hamburg nach Norderney, wo sie Gouvernante von Emmi wird, deren Lunge sich nach einer Krankheit erholen soll. Bei einem gefährlichen Ausflug wird sie von Tagelöhner Onnen gerettet. Die beiden kommen sich näher- doch hat die Liebe eine Chance?
Das Hörbuch hat mich direkt abgeholt, was vor allem am Setting liegt. Ich mag die deutsche Nordsee und verbringe dort gerne Urlaube. Daher entstand gleich zu Beginn eine Sehnsucht nach Meer und Freiheit. Das wird durch Miriam Georgs geschickte Wortwahl unterstützt. Sie erzählt gewohnt authentisch, detailliert und gefühlvoll, sodass ich den Eindruck hatte, vor Ort zu sein. Das liegt auch an der Sprecherin Tanja Fornano, die bewusste Pausen und Betonungen einbaut, um die Worte wirken zu lassen.
Wer mir von Beginn an sympathisch war ist Cora. Sie ist eine Kämpfernatur und möchte ihren eigenen Weg gehen- obwohl sie verheiratet war und ihr Vater den eigenen Weg der Tochter nicht gutheißt. Sie ist quasi eine Vorreiterin, etwas, dass damals kritisch beäugt wird.
Ihr Gegenpart ist Fischer und Tagelöhner Onnen. Auch er hat einige Geheimnisse, was ihm mysteriös und interessant zugleich macht. Allerdings bleibt er auch oft blass und äußert seine Gedanken aus meiner Sicht zu wenig. Schade- ein neutraler Gedankenaustausch mit anderen hätte ich interessant gefunden.
Die einzelnen Themen (Macht, Bildung, losgelöste Frauen und ähnliches) bringen mir die damalige Zeit näher. Ich erkenne, dass die Themen damals wie heute wichtig sind und das es essentielle Themen für die persönliche Entwicklung sind.
Was mich zwischendurch allerdings gestört hat war der Fakt, dass einiges langgezogen wird. Anstatt manche Themen abzuhandeln, werden sie gekünstelt in die Länge gezogen. Oft sind es vor allem Aspekte mit geringer Relevanz oder ohne neue Erkenntnisse, die so ausgedehnt werden. Schade- so hat mein Hörfluss gelitten. Insgesamt aber sehr interessant gemacht und authentisch dargestellt. Daher gebe ich vier Sterne.