Toller Auftakt der Sturmland-Reihe!

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vo.nicole Avatar

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In "Sturmland" entführt Miriam Georg uns auf die Nordseeinsel Norderney im 19. Jahrhundert. Dort begegnen sich die unter falschem Namen geflohene Reedertochter Cora und der Tagelöhner Onnen. Zwei Menschen mit einer Vergangenheit, die sie lieber verborgen halten würden, und deren Schicksal sich miteinander verwebt.

Wie schon in ihren vorherigen Romanen gelingt es Miriam Georg, historische Atmosphäre mit einer emotionalen und spannenden Geschichte zu verbinden. Die Kulisse der Nordsee, das Leben auf den Inseln und das Flair des 19. Jahrhunderts sind sehr authentisch beschrieben, dass ich beim Lesen sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Besonders ans Herz gewachsen sind mir die beiden Hauptfiguren: Sowohl Cora als auch Onnen sind zwei liebevolle Charaktere mit großem Identifikationspotenzial. Die Dynamik zwischen ihnen machen einen großen Reiz des Romans aus und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Aber auch alle weiteren Charaktere finde ich sehr toll beschrieben.

Der Spannungsbogen bleibt durchweg hoch und immer wieder sorgen neue Entwicklungen dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Und dann natürlich das typische Ende: Der Cliffhanger macht sehr neugierig auf den zweiten Band!

Alles in allem ist Sturmland ein toller Auftakt, der mit starken Figuren und einer spannenden Handlung überzeugt. Für mich reiht sich der Roman nahtlos in die bisherigen Werke von Miriam Georg ein.