Ein intensiver Roman über das Nicht-Reinpassen und die Sehnsucht nach Halt
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.
Ich bin dann mit der Hörprobe eingestiegen. Die Stimme ist großartig und erzeugt auf Anhieb Atmosphäre. Aber sie war zu schnell vorbei ;O)
Beim Lesen der Leseprobe hat sich dann die volle Wucht von Salih Jamals Sprache entfaltet. Seine Texte besitzen eine unglaubliche Nähe, Poesie und Intimität – die feinen Zwischentöne, Satzstrukturen und bildhaften Beschreibungen verlangen nach dem eigenen Lesetempo, um sie wirklich auf sich wirken zu lassen. Das geht beim Hören etwas unter.
Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Suki im winterlichen Berlin. Halb Japanerin, halb Deutsche, von den Eltern verlassen und bei einer alles andere als gewöhnlichen Großmutter aufwachsend, passt sie in kein System.
Unter den Mitschülern ist sie unausgesprochen die "Spooky Suki" oder das „Rage Girl“, kann ihren Platz jedoch kompromisslos behaupten
Suki nimmt ihre Umwelt mit einer enormen Sensibilität und emotionalen Tiefe wahr. Sie hinterfragt und zerdenkt und scheint so, das reale Leben fast zu verpassen.
Man spürt ihre Wut und ihren Widerstand, sich kleinmachen zu lassen, aber vor allem auch die leise, schmerzhafte Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Halt.
Ein unheimlich starker Auftakt mit enormer Tiefe und einer Protagonistin, die im Gedächtnis bleibt.
Ich möchte dieses Buch unbedingt lesen!
Ich bin dann mit der Hörprobe eingestiegen. Die Stimme ist großartig und erzeugt auf Anhieb Atmosphäre. Aber sie war zu schnell vorbei ;O)
Beim Lesen der Leseprobe hat sich dann die volle Wucht von Salih Jamals Sprache entfaltet. Seine Texte besitzen eine unglaubliche Nähe, Poesie und Intimität – die feinen Zwischentöne, Satzstrukturen und bildhaften Beschreibungen verlangen nach dem eigenen Lesetempo, um sie wirklich auf sich wirken zu lassen. Das geht beim Hören etwas unter.
Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Suki im winterlichen Berlin. Halb Japanerin, halb Deutsche, von den Eltern verlassen und bei einer alles andere als gewöhnlichen Großmutter aufwachsend, passt sie in kein System.
Unter den Mitschülern ist sie unausgesprochen die "Spooky Suki" oder das „Rage Girl“, kann ihren Platz jedoch kompromisslos behaupten
Suki nimmt ihre Umwelt mit einer enormen Sensibilität und emotionalen Tiefe wahr. Sie hinterfragt und zerdenkt und scheint so, das reale Leben fast zu verpassen.
Man spürt ihre Wut und ihren Widerstand, sich kleinmachen zu lassen, aber vor allem auch die leise, schmerzhafte Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Halt.
Ein unheimlich starker Auftakt mit enormer Tiefe und einer Protagonistin, die im Gedächtnis bleibt.
Ich möchte dieses Buch unbedingt lesen!