Ein Mädchen am Rand: rau, poetisch und voller ungeahnter Möglichkeiten
Schon die ersten Seiten von Suki haben mich sofort in eine ganz besondere Stimmung versetzt. Das Cover wirkt auf mich geheimnisvoll und etwas melancholisch und passt damit wunderbar zu Suki und ihrer Perspektive auf die Welt. Auch der Schreibstil hat mich direkt angesprochen. Er ist bildhaft, teilweise rau und gleichzeitig sehr poetisch. Gerade die vielen ungewöhnlichen Vergleiche und Sukis manchmal bissigen Gedanken verleihen der Geschichte eine ganz eigene Stimme.
Suki selbst finde ich als Protagonistin unglaublich interessant. Sie fühlt sich in ihrer Schule und eigentlich auch in der gesamten Welt wie eine Außenseiterin, begegnet ihrer Umgebung aber nicht einfach nur traurig, sondern mit einer Mischung aus Sarkasmus, Wut und erstaunlicher Beobachtungsgabe. Besonders ihre Gedanken über ihre Mitschüler:innen und Lehrer:innen zeigen, wie genau sie andere Menschen wahrnimmt, während sie gleichzeitig selbst versucht, möglichst unsichtbar zu bleiben. Dass sie bereits zweimal eine Klasse wiederholen musste und sich dadurch noch stärker als Außenseiterin empfindet, macht ihre Wut und ihre Distanz für mich sehr nachvollziehbar.
Gleichzeitig merkt man schnell, dass hinter ihrer harten Fassade sehr viel Verletzlichkeit steckt. Besonders ihre Beziehung zu ihrer Großmutter und die Geschichte ihrer Eltern haben mich berührt. Suki trägt offensichtlich eine große Enttäuschung darüber mit sich herum, dass ihre Mutter sie zurückgelassen hat. Dadurch bekommt auch ihr Wunsch, nicht über ihre Gefühle nachdenken zu müssen, eine ganz andere Bedeutung.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Begegnung mit der fremden Frau, die Suki einen „Mond“ verkaufen möchte. Diese Szene wirkt zunächst völlig skurril, hat aber gleichzeitig etwas Märchenhaftes und Rätselhaftes. Der Satz, dass der Mond immer da ist, auch wenn man ihn nicht sehen kann, hat bei mir sofort die Frage ausgelöst, ob hinter dieser Begegnung vielleicht mehr steckt. Auch Sukis kleines Ritual mit dem Zucker auf den Zügen und die Erinnerung an ihren Vater fand ich wunderschön, gerade weil solche scheinbar nebensächlichen Details viel über sie und ihre Vergangenheit erzählen.
Ich erwarte von der Geschichte eine Mischung aus Coming-of-Age, Gesellschaftsroman und vielleicht auch etwas Magischem oder Mystischem. Besonders möchte ich herausfinden, was hinter der geheimnisvollen Frau steckt und ob ihre Begegnung mit Suki tatsächlich der Beginn einer größeren Veränderung sein wird. Vor allem bin ich gespannt, ob Suki irgendwann einen Ort oder Menschen findet, bei denen sie nicht das Gefühl haben muss, am Rand zu stehen. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit ihrer außergewöhnlichen Sprache und einer sehr eigenwilligen Protagonistin neugierig gemacht. Ich würde Suki sehr gerne weiter begleiten.
Suki selbst finde ich als Protagonistin unglaublich interessant. Sie fühlt sich in ihrer Schule und eigentlich auch in der gesamten Welt wie eine Außenseiterin, begegnet ihrer Umgebung aber nicht einfach nur traurig, sondern mit einer Mischung aus Sarkasmus, Wut und erstaunlicher Beobachtungsgabe. Besonders ihre Gedanken über ihre Mitschüler:innen und Lehrer:innen zeigen, wie genau sie andere Menschen wahrnimmt, während sie gleichzeitig selbst versucht, möglichst unsichtbar zu bleiben. Dass sie bereits zweimal eine Klasse wiederholen musste und sich dadurch noch stärker als Außenseiterin empfindet, macht ihre Wut und ihre Distanz für mich sehr nachvollziehbar.
Gleichzeitig merkt man schnell, dass hinter ihrer harten Fassade sehr viel Verletzlichkeit steckt. Besonders ihre Beziehung zu ihrer Großmutter und die Geschichte ihrer Eltern haben mich berührt. Suki trägt offensichtlich eine große Enttäuschung darüber mit sich herum, dass ihre Mutter sie zurückgelassen hat. Dadurch bekommt auch ihr Wunsch, nicht über ihre Gefühle nachdenken zu müssen, eine ganz andere Bedeutung.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Begegnung mit der fremden Frau, die Suki einen „Mond“ verkaufen möchte. Diese Szene wirkt zunächst völlig skurril, hat aber gleichzeitig etwas Märchenhaftes und Rätselhaftes. Der Satz, dass der Mond immer da ist, auch wenn man ihn nicht sehen kann, hat bei mir sofort die Frage ausgelöst, ob hinter dieser Begegnung vielleicht mehr steckt. Auch Sukis kleines Ritual mit dem Zucker auf den Zügen und die Erinnerung an ihren Vater fand ich wunderschön, gerade weil solche scheinbar nebensächlichen Details viel über sie und ihre Vergangenheit erzählen.
Ich erwarte von der Geschichte eine Mischung aus Coming-of-Age, Gesellschaftsroman und vielleicht auch etwas Magischem oder Mystischem. Besonders möchte ich herausfinden, was hinter der geheimnisvollen Frau steckt und ob ihre Begegnung mit Suki tatsächlich der Beginn einer größeren Veränderung sein wird. Vor allem bin ich gespannt, ob Suki irgendwann einen Ort oder Menschen findet, bei denen sie nicht das Gefühl haben muss, am Rand zu stehen. Die Leseprobe hat mich jedenfalls mit ihrer außergewöhnlichen Sprache und einer sehr eigenwilligen Protagonistin neugierig gemacht. Ich würde Suki sehr gerne weiter begleiten.