Schule als täglicher Leidensweg
Das Cover wirkt auf den ersten Blick eher normal und unauffällig. Es zeigt ein asiatisches Mädchen, passend zur asiatischen Hauptfigur, sticht aber im Vergleich zum tiefgründigen Inhalt nicht besonders hervor. Doch der Text selbst hat es in sich: Es scheint, als stünden hier Menschen im Fokus des Romans, die sonst eher am Rande der Gesellschaft existieren und ausgegrenzt werden.
Besonders erschütternd ist bereits in dieser Anfangsszene die Beschreibung, wie der Spitzname einer Außenseiterin entsteht: Ihr Nachname Meyer wird einfach zu „Mensch Meyer“ umfunktioniert. Ein Ausruf der Empörung wird hier – und das auch noch von einem Lehrer! – zum dauerhaften Stempel. Das Schlimmste daran ist, dass eine solche Bezeichnung dann jahrelang wie Pech an einem kleben bleibt, ob man möchte oder nicht.
Was diese Schülerin-Lehrerin-Konstellation betrifft, streift die Geschichte möglicherweise sogar ein wenig meine eigene Biografie. Daher würde ich diesen Roman unheimlich gerne weiterlesen.
Besonders erschütternd ist bereits in dieser Anfangsszene die Beschreibung, wie der Spitzname einer Außenseiterin entsteht: Ihr Nachname Meyer wird einfach zu „Mensch Meyer“ umfunktioniert. Ein Ausruf der Empörung wird hier – und das auch noch von einem Lehrer! – zum dauerhaften Stempel. Das Schlimmste daran ist, dass eine solche Bezeichnung dann jahrelang wie Pech an einem kleben bleibt, ob man möchte oder nicht.
Was diese Schülerin-Lehrerin-Konstellation betrifft, streift die Geschichte möglicherweise sogar ein wenig meine eigene Biografie. Daher würde ich diesen Roman unheimlich gerne weiterlesen.