Tiefgründig, ambivalent und verletzlich

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vibs.bear Avatar

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Die Ambivalenz der Figuren und die Frage, wie Verlassenwerden, Einsamkeit und das Bedürfnis nach Halt das eigene Verhalten und die Wahrnehmung von Nähe prägen, finde ich unglaublich spannend.

Besonders interessant ist, dass der Roman keine einfachen Lösungen anbietet. Niemand wird zum Retter, niemand wird einfach „geheilt“. Stattdessen zeigt die Geschichte sehr fein, wie zwei verletzte Menschen einander begegnen und wie viel bereits darin liegen kann, von einem anderen Menschen wirklich gesehen zu werden.