Zwischen Kälte und leiser Hoffnung
In ihrem Buch entfaltet Salih Jamal eine greifbare, melancholische Winteratmosphäre im grauen Berlin. Die sechzehnjährige Suki wirkt mit ihrer verletzlichen und trotzigen Art sofort faszinierend real und tiefgründig. Der unaufgeregte Schreibstil lässt mich tief in Sukis innerste Zerrissenheit und das Gefühl des Verlorenseins eintauchen. Ein berührender Einstieg, der mich neugierig auf die fragile Verbindung zwischen den Figuren macht.