Zwischen Wut, Einsamkeit und der Suche nach Zugehörigkeit
Das auffällige Cover gefällt mir gut und passt zu Suki, die sofort geheimnisvoll und etwas unnahbar wirkt. Der Schreibstil ist bildhaft, direkt und stellenweise humorvoll, gleichzeitig aber auch melancholisch. Besonders Suki finde ich als Hauptfigur interessant: Hinter ihrer schroffen und sarkastischen Art spürt man viel Einsamkeit, Wut und Sehnsucht. Auch die schwierigen Familienverhältnisse und ihre Beziehung zur Großmutter verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Der Spannungsaufbau ist bisher eher ruhig, trotzdem möchte ich wissen, wie sich Suki weiterentwickelt und ob sie ihren Platz im Leben findet. Ich erwarte eine emotionale Geschichte über Familie, Identität und das Erwachsenwerden.