Die Suche nach etwas, das bleibt..

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turtsch Avatar

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Suki thematisiert die Einsamkeit zweier Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten haben, Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen. In einem schlichten und klaren Schreibstil führt das Buch durch ihre Geschichte und macht ihre Gefühle unmittelbar erlebbar. Besonders gelungen sind die Analogien zum Wetter, zu den Jahreszeiten und zu den gefeierten Festen, die die Stimmung und die inneren Zustände der Protagonistinnen unterstreichen.
Durch die Reduktion auf wenige Charaktere und die spürbare Leere, die beide Frauen umgibt, wird deutlich, welchen Unterschied bereits eine einzelne Begegnung oder ein einziges Wort machen kann. Vor allem Suki ist durch die tief sitzende Ablehnung ihrer Eltern geprägt. Diese hat einen Riss in ihr hinterlassen, den selbst die liebevolle Beziehung zu ihrer Großmutter nicht vollständig schließen kann.
Beide Frauen möchten füreinander da sein und sich gegenseitig aus ihrer Einsamkeit helfen – und dennoch gelingt es ihnen nicht, ihre eigene Einsamkeit zu überwinden. Man spürt deutlich, wie sehr sie sich nach Nähe sehnen und gleichzeitig davor zurückschrecken, sie zuzulassen.
Im Verlauf der Geschichte lässt insbesondere Suki ihren inneren Panzer nach und nach fallen. Dieser erste Schritt ermöglicht neue, positive Erfahrungen und zeigt, dass Veränderung möglich ist.
Suki macht Einsamkeit auf eindringliche und zugleich nachvollziehbare Weise spürbar. Das Buch beleuchtet ihre Ursachen und eröffnet vorsichtig mögliche Wege aus der Isolation.