Ein halber Mond im Dezember
Für die eine kann es gar nicht still genug sein, ist jede Ansprache noch ein Zuviel; die andere weiß nicht wohin mit der Stille, die in ihr Leben getreten ist. Suki, 16, lebt bei ihrer Oma, nachdem ihre Familie zerbrochen ist. An ihr scheint alles abzugleiten und vorbeizugehen, nicht nur die Inhalte, selbst jedes Ansprechen, jede Whatsapp-Nachricht erscheint lediglich als irritierendes Störgeräusch eines nicht näher zu definierenden Alltags. Noch jeder Gedanke ist eher irritierend und verstörend und darum wert, dass er weiterzieht. Ruhe bieten nur der alte Sessel und der Friedhof. Anna, ihrer Lehrerin, bringt jeder Gedanke nur neue Schwärze, von der sie sich wünschte, sie wäre mit etwas oder jemandem gefüllt.
- "Suki" ist sprachlich faszinierend geschrieben, abgeklärt und unaufgeregt und damit steht der Stil in einem fruchtbaren Gegensatz zum Inhalt des Buches, das den Leser ansaugt und fesselt.
- "Suki" ist sprachlich faszinierend geschrieben, abgeklärt und unaufgeregt und damit steht der Stil in einem fruchtbaren Gegensatz zum Inhalt des Buches, das den Leser ansaugt und fesselt.