Ein stiller Roman, der nachhallt
„Suki“ ist kein Buch, bei dem die Handlung im Vordergrund steht. Vielmehr geht es um die Menschen, ihre Verletzlichkeit und die Dinge, die oft unausgesprochen bleiben. Genau das hat mir an diesem Roman besonders gut gefallen.
Suki ist eine Figur, die es einem nicht unbedingt leicht macht. Hinter ihrer Wut und ihrer abweisenden Art steckt aber so viel mehr, und ich fand es schön, wie nach und nach deutlich wird, was sie eigentlich braucht. Auch die Verbindung zwischen ihr und Anna hat mir gefallen. Es ist keine Geschichte, in der plötzlich alle Probleme gelöst werden, sondern eine leise Annäherung zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig auf eine Weise wahrnehmen, wie es andere nicht tun.
Der Schreibstil ist sehr besonders, stellenweise fast poetisch und manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftig. Man muss sich auf die ruhige Erzählweise einlassen können, denn große Wendungen oder eine rasante Handlung sollte man hier nicht erwarten. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Raum für die Entwicklung der Figuren gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch berührt. Es zeigt auf eine schöne, unaufdringliche Weise, wie viel es bedeuten kann, wenn jemand genauer hinsieht und hinter die Fassade blickt, statt einen Menschen vorschnell abzustempeln.
Ein melancholischer, feinfühliger Roman, der nicht alles ausformuliert und gerade dadurch zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
Suki ist eine Figur, die es einem nicht unbedingt leicht macht. Hinter ihrer Wut und ihrer abweisenden Art steckt aber so viel mehr, und ich fand es schön, wie nach und nach deutlich wird, was sie eigentlich braucht. Auch die Verbindung zwischen ihr und Anna hat mir gefallen. Es ist keine Geschichte, in der plötzlich alle Probleme gelöst werden, sondern eine leise Annäherung zwischen zwei Menschen, die sich gegenseitig auf eine Weise wahrnehmen, wie es andere nicht tun.
Der Schreibstil ist sehr besonders, stellenweise fast poetisch und manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftig. Man muss sich auf die ruhige Erzählweise einlassen können, denn große Wendungen oder eine rasante Handlung sollte man hier nicht erwarten. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Raum für die Entwicklung der Figuren gewünscht.
Trotzdem hat mich das Buch berührt. Es zeigt auf eine schöne, unaufdringliche Weise, wie viel es bedeuten kann, wenn jemand genauer hinsieht und hinter die Fassade blickt, statt einen Menschen vorschnell abzustempeln.
Ein melancholischer, feinfühliger Roman, der nicht alles ausformuliert und gerade dadurch zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.