Eine stille Begegnung
Suki ist Sechzehn. Trotzig, eigenwillig, widersinnig - doch eigentlich ist es ihr inneres Sehnen nach nachhaltiger Nähe und Zugehörigkeit, die sie nach außen hin so „schwierig“ macht und eine große Verletzlichkeit verbirgt. Das erkennt ausgerechnet ihre Lehrerin Anna, die selbst mit sich und der Last des Verlassenwerdens zu kämpfen hat. Zwischen den Beiden entsteht ein zartes Band der Nähe, ein stilles Verbundenheitsgefühl, ein leises „da ist jemand“.
Autor Salih Jamal schreibt in seinem Roman „Suki“ beeindruckend unaufgeregt, zart und emphatisch, wobei er den Fokus auf das Seelenleben seiner Charaktere legt. Ohne eine große Story zu präsentieren, widmet er sich u.a. den Themen Verlust, Trauer, Identität, dem Wunsch nach Beständigkeit, innerer Widersprüchlichkeit und schreibt über die Begegnung zweier Menschen, die sich „ohne große Worte“ finden und verstehen. Nicht das große Geschehen steht im Vordergrund und macht dieses Buch aus, sondern die kleinen, feinen Zwischentöne, die zarten, für Außenstehende kaum wahrnehmbaren Gesten, die oftmals übersehen werden und doch alles verändern können. Da ich gerade selbst mit einigen der Themen hadere, sprach mich dies sehr an und wurde auch wirklich authentisch vermittelt, wenngleich ich mich zunächst erst an den Schreibstil gewöhnen musste.
Fazit: Für Leser, die große Handlung und eine ausgefeilte Geschichte erwarten, ist das Buch sicherlich weniger gut geeignet. Aufgrund der ganz besonderen Erzählweise ist es definitiv nicht pauschalisierbar und sicherlich eine Frage des Geschmacks. Normalerweise ist „Suki“ auch nicht unbedingt die Art von Büchern zu denen ich sonst so greife, passte jetzt jedoch und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
Autor Salih Jamal schreibt in seinem Roman „Suki“ beeindruckend unaufgeregt, zart und emphatisch, wobei er den Fokus auf das Seelenleben seiner Charaktere legt. Ohne eine große Story zu präsentieren, widmet er sich u.a. den Themen Verlust, Trauer, Identität, dem Wunsch nach Beständigkeit, innerer Widersprüchlichkeit und schreibt über die Begegnung zweier Menschen, die sich „ohne große Worte“ finden und verstehen. Nicht das große Geschehen steht im Vordergrund und macht dieses Buch aus, sondern die kleinen, feinen Zwischentöne, die zarten, für Außenstehende kaum wahrnehmbaren Gesten, die oftmals übersehen werden und doch alles verändern können. Da ich gerade selbst mit einigen der Themen hadere, sprach mich dies sehr an und wurde auch wirklich authentisch vermittelt, wenngleich ich mich zunächst erst an den Schreibstil gewöhnen musste.
Fazit: Für Leser, die große Handlung und eine ausgefeilte Geschichte erwarten, ist das Buch sicherlich weniger gut geeignet. Aufgrund der ganz besonderen Erzählweise ist es definitiv nicht pauschalisierbar und sicherlich eine Frage des Geschmacks. Normalerweise ist „Suki“ auch nicht unbedingt die Art von Büchern zu denen ich sonst so greife, passte jetzt jedoch und hat mir wirklich sehr gut gefallen.