Fremd
Suki, eine unglückliche, introvertierte 16-jährige Schülerin mit japanischem Vater und deutscher Mutter tut sich schwer im Leben, sie fühlt sich fremd, ist in der Schule in einer Außenseiterposition, wiederholt schon zum zweiten Mal eine Klasse und wächst bei der Großmutter auf, da die Eltern getrennt, der Vater zurück in Japan und die Mutter mit neuer Familie in einer fremden Stadt lebt. Was für ein ungerechtes Schicksal – ungeliebt, ohne Freunde, unterprivilegiert – so fühlt sich Suki, nicht zugehörig hadert sie mit ihrem Leben, mit der Ungerechtigkeit des Schicksals.
Parallel dazu erfahren wir von der Lehrerin Anna Fischer, auch eher Außenseiterin, einsam, ohne Freunde, unkonventionell und diese beiden Einzelgängerinnen begegnen sich und es entsteht etwas – keine Freundschaft, aber ein Aufeinandertreffen, ein Zufall, der beider Leben verändert, letztendlich ein bisschen erhellt.
Es passiert nicht viel, der Roman ist eher handlungsarm, stattdessen stehen die Atmosphäre, die Annäherung der beiden Frauen, Gefühle, Eindrücke, Traumsequenzen im Vordergrund.
Schon das Cover zeigt die wilde Suki, ein Foto, das eher zu einem K-Pop-Song passen könnte, aber auch hier den Charakter der Protagonistin passend darstellt. Stilistisch vermischt Jamal poetische Töne mit kurzen, umgangssprachlichen Sätzen. Teilweise sind die Bilder und die Sprache originell und einfühlsam, teilweise allerdings etwas bemüht und an der Grenze zum Kitsch, vermutlich aber auch für die Zielgruppe – Teenager und junge Erwachsene - besonders geeignet.
Parallel dazu erfahren wir von der Lehrerin Anna Fischer, auch eher Außenseiterin, einsam, ohne Freunde, unkonventionell und diese beiden Einzelgängerinnen begegnen sich und es entsteht etwas – keine Freundschaft, aber ein Aufeinandertreffen, ein Zufall, der beider Leben verändert, letztendlich ein bisschen erhellt.
Es passiert nicht viel, der Roman ist eher handlungsarm, stattdessen stehen die Atmosphäre, die Annäherung der beiden Frauen, Gefühle, Eindrücke, Traumsequenzen im Vordergrund.
Schon das Cover zeigt die wilde Suki, ein Foto, das eher zu einem K-Pop-Song passen könnte, aber auch hier den Charakter der Protagonistin passend darstellt. Stilistisch vermischt Jamal poetische Töne mit kurzen, umgangssprachlichen Sätzen. Teilweise sind die Bilder und die Sprache originell und einfühlsam, teilweise allerdings etwas bemüht und an der Grenze zum Kitsch, vermutlich aber auch für die Zielgruppe – Teenager und junge Erwachsene - besonders geeignet.