Halb Japan, halb Charlotteburg

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yellowdog Avatar

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Unangepasste Teenager sind ein Klischee in der Young Adult-Literatur. Das ist kein einfach zu bearbeitendes Thema.
Die schwierige Situation, wenn man erst einmal in diese Rolle abgerutscht ist, wie Suki, kann man sich gut vorstellen. Suki lebt bei ihrer Grossmutter und ist schon sitzen geblieben. Motivationslos lässt sie die Schule nur über sich ergehen.

Es ist die Lehrerin Anne Fischer, zu der Suki schliesslich Vertrauen aufbaut.
Eine Berührung, die Frage Was fehlt dir. Das baut eine Art Beziehung auf. Anne hat offensichtlich einen schweren Verlust erlitten.
Zwei seelisch Verletzte. Das verbindet sie.
Der Auror Salih Jamal hat die Geschichte sensibel und behutsam gestaltet.
Nur die Traumsequenzen haben mich in ihrem aufgesetzten poetischen Ansatz weniger überzeugt.
Suki ist als nachvollziehbare Figur gelungen, die Lehrerin bleibt ein wenig zu distanziert. In der Summe würde ich ca. 3,5 von 5 Sterne geben.