Ruhig und kraftvoll zugleich
„Suki“ ist ein sehr ruhiger, zugleich aber auch ausgesprochen kraftvoller Roman des Autors Salih Jamal.
Die sechzehnjährige Schülerin Suki lebt seit der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Großmutter. Da sie schon zweimal eine Klasse wiederholt hat, ist sie älter als ihre Mitschüler - die sie hinter ihrem Rücken „Spooky Suki“ nennen - und findet keinen Anschluss. Suki mag es ruhig und Ruhe findet sie bei ihren Spaziergängen über den Friedhof. Auch ihre Lehrerin Anna Fischer besucht den Friedhof und verweilt dort an dem Grab eines Menschen, der schon jung gestorben ist.
Nachdem Frau Fischer die radfahrende Suki versehentlich anfährt, kommen die beiden sich näher: Anna, eine Frau, die einen tiefen Schmerz in sich trägt und Suki, ein Mädchen, das sich nicht zugehörig fühlt, verletzlich und trotzig ist.
Die Handlung spielt in Berlin und beginnt am 18. Dezember. Auf nur etwas über 200 Seiten folgen wir Suki in 29 kurzen Kapiteln bis zum 1. Januar durch ihr Leben und das von Anna.
Suki und Anna stehen an vollkommen unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben und haben nicht viel gemeinsam. Aber eine Gemeinsamkeit haben sie: Es fehlt ihnen an Halt. Sie fühlen sich, jede auf ihre Art, verloren.
Der Schreibstil des Autors ist ruhig, teilweise poetisch, aber dennoch lebendig. Er zeichnet seine Figuren präzise und authentisch. Suki ist keine Protagonistin, die man auf Anhieb ins Herz schließt. Dafür ist sie zu frech und widersprüchlich.
Die Perspektive wechselt zwischen Suki und Anna, wodurch man beide kennenlernt und ihre Gefühle und Beweggründe besser nachvollziehen kann. Aber nicht alles wird bis ins letzte Detail erklärt, sondern es bleibt Raum zum Wirken und für eigene Gedanken.
Es ist ein leiser Roman über Verlust, die Suche nach Zugehörigkeit und Einsamkeit, der trotz seiner Kürze nicht schnell gelesen ist und lange nachwirkt.
Die sechzehnjährige Schülerin Suki lebt seit der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Großmutter. Da sie schon zweimal eine Klasse wiederholt hat, ist sie älter als ihre Mitschüler - die sie hinter ihrem Rücken „Spooky Suki“ nennen - und findet keinen Anschluss. Suki mag es ruhig und Ruhe findet sie bei ihren Spaziergängen über den Friedhof. Auch ihre Lehrerin Anna Fischer besucht den Friedhof und verweilt dort an dem Grab eines Menschen, der schon jung gestorben ist.
Nachdem Frau Fischer die radfahrende Suki versehentlich anfährt, kommen die beiden sich näher: Anna, eine Frau, die einen tiefen Schmerz in sich trägt und Suki, ein Mädchen, das sich nicht zugehörig fühlt, verletzlich und trotzig ist.
Die Handlung spielt in Berlin und beginnt am 18. Dezember. Auf nur etwas über 200 Seiten folgen wir Suki in 29 kurzen Kapiteln bis zum 1. Januar durch ihr Leben und das von Anna.
Suki und Anna stehen an vollkommen unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben und haben nicht viel gemeinsam. Aber eine Gemeinsamkeit haben sie: Es fehlt ihnen an Halt. Sie fühlen sich, jede auf ihre Art, verloren.
Der Schreibstil des Autors ist ruhig, teilweise poetisch, aber dennoch lebendig. Er zeichnet seine Figuren präzise und authentisch. Suki ist keine Protagonistin, die man auf Anhieb ins Herz schließt. Dafür ist sie zu frech und widersprüchlich.
Die Perspektive wechselt zwischen Suki und Anna, wodurch man beide kennenlernt und ihre Gefühle und Beweggründe besser nachvollziehen kann. Aber nicht alles wird bis ins letzte Detail erklärt, sondern es bleibt Raum zum Wirken und für eigene Gedanken.
Es ist ein leiser Roman über Verlust, die Suche nach Zugehörigkeit und Einsamkeit, der trotz seiner Kürze nicht schnell gelesen ist und lange nachwirkt.