Schöne Sprache, aber kein leichter Zugang
„Suki“ ist ein ruhiger Roman, in dem äußerlich wenig geschieht und innerlich viel in Bewegung gerät. Im Mittelpunkt stehen die sechzehnjährige Suki und ihre Lehrerin Anna. Beide fühlen sich am Rand und fragen sich, wo sie hingehören. Zwischen ihnen entsteht keine gewöhnliche Freundschaft, sondern eine vorsichtige Verbindung.
Die Geschichte handelt von Einsamkeit, Verlust und dem Versuch, mit dem weiterzuleben, was fehlt. Der Dezember mit seinen kurzen Tagen und den Erwartungen rund um Weihnachten gibt der Erzählung eine passende Stimmung. Hoffnung zeigt sich in kleinen Momenten, in denen die Figuren einander wahrnehmen.
Am meisten mochte ich die Sprache. Jamal verbindet knappe, fast nüchterne Beobachtungen mit poetischen Bildern. Das macht Sukis Innenleben manchmal greifbar, ohne alles zu erklären. Auch die wechselnden Perspektiven geben beiden Figuren Raum. Einzelne Formulierungen fand ich treffend, andere Bilder wirkten auf mich etwas gewollt. Mit manchen Dialogen bin ich ebenfalls nicht ganz warm geworden.
Der Roman setzt stärker auf Atmosphäre und Gedanken als auf Handlung. Das passt zu seiner leisen Art, macht das Lesen aber stellenweise zäh. Ich wollte wissen, wie sich die Beziehung zwischen Suki und Anna entwickelt, doch zwischendurch fehlte mir der Sog. Ihre Nähe war für mich nicht immer nachvollziehbar. Obwohl das Buch nicht lang ist, habe ich länger daran gelesen als erwartet.
Ganz überzeugt hat mich „Suki“ nicht, aber Sprache und Stimmung sind mir im Kopf geblieben. Wer ruhige, sprachlich besondere Geschichten mag und sich auf eine langsame Annäherung einlassen kann, findet hier einiges. Wer eine Handlung erwartet, die schnell vorangeht, könnte ungeduldig werden.
Die Geschichte handelt von Einsamkeit, Verlust und dem Versuch, mit dem weiterzuleben, was fehlt. Der Dezember mit seinen kurzen Tagen und den Erwartungen rund um Weihnachten gibt der Erzählung eine passende Stimmung. Hoffnung zeigt sich in kleinen Momenten, in denen die Figuren einander wahrnehmen.
Am meisten mochte ich die Sprache. Jamal verbindet knappe, fast nüchterne Beobachtungen mit poetischen Bildern. Das macht Sukis Innenleben manchmal greifbar, ohne alles zu erklären. Auch die wechselnden Perspektiven geben beiden Figuren Raum. Einzelne Formulierungen fand ich treffend, andere Bilder wirkten auf mich etwas gewollt. Mit manchen Dialogen bin ich ebenfalls nicht ganz warm geworden.
Der Roman setzt stärker auf Atmosphäre und Gedanken als auf Handlung. Das passt zu seiner leisen Art, macht das Lesen aber stellenweise zäh. Ich wollte wissen, wie sich die Beziehung zwischen Suki und Anna entwickelt, doch zwischendurch fehlte mir der Sog. Ihre Nähe war für mich nicht immer nachvollziehbar. Obwohl das Buch nicht lang ist, habe ich länger daran gelesen als erwartet.
Ganz überzeugt hat mich „Suki“ nicht, aber Sprache und Stimmung sind mir im Kopf geblieben. Wer ruhige, sprachlich besondere Geschichten mag und sich auf eine langsame Annäherung einlassen kann, findet hier einiges. Wer eine Handlung erwartet, die schnell vorangeht, könnte ungeduldig werden.