sensibles Porträt einer Jugendlichen
Suki – Salih Jamal
Suki ist ein jugendliches Mädchen, halb japanisch, halb deutsch. Genau wie ihre duale Nationalität ist auch ihre Identität nicht vollkommen im Einklang.
Suki wohnt bei ihrer Oma, da ihr Vater nach Japan zurückgekehrt ist und ihre Mutter einen neuen Lebenspartner hat. Suki ist voller Wut. Teilweise bewegt sie sich durch ihre Welt wie fremdgesteuert und ohne wirklichen Halt. Dann gibt es wieder Augenblicke, in denen die Wut sie überrollt, sie unkontrollierte Ausbrüche hat und einen deutlichen Akzent setzt.
Salih Jamal beschreibt das Mädchen sprachlich dicht und sehr pointiert. Das macht das Lesen besonders, zugleich aber auch intensiv und herausfordernd.
Der sprachliche Duktus wechselt ins Melancholische, wenn der Leser Sukis Lehrerin Anna Fischer begegnet. Durch einen Zufall kollidieren diese beiden Protagonistinnen miteinander und treffen sich wie zwei Lichter in dunkler Nacht. Eine leise Verschiebung ihrer Rollen von Lehrerin und Schülerin beginnt – so zart, dass man sie zunächst kaum bemerkt.
Auch Anna hat ihre eigenen Probleme. Sie wird von Suki gesehen, so wie sie wiederum das Mädchen in seiner Verletzlichkeit erkennt. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Verbindung, in der sich ihre Rollen zunehmend auflösen.
Ich bin ehrlich: Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Ich habe es abschnittsweise gelesen, weil Salih Jamal einen derart konzentriert-verknappten Sprachstil verwendet, dass das Gelesene erst einmal in mir nachhallen musste.
Salih Jamal hat hier ein sehr sensibles Porträt zweier filigraner Figuren gezeichnet, die beide auf ihre eigene Weise auf der Suche nach Beständigkeit und Sicherheit sind.
Suki ist ein jugendliches Mädchen, halb japanisch, halb deutsch. Genau wie ihre duale Nationalität ist auch ihre Identität nicht vollkommen im Einklang.
Suki wohnt bei ihrer Oma, da ihr Vater nach Japan zurückgekehrt ist und ihre Mutter einen neuen Lebenspartner hat. Suki ist voller Wut. Teilweise bewegt sie sich durch ihre Welt wie fremdgesteuert und ohne wirklichen Halt. Dann gibt es wieder Augenblicke, in denen die Wut sie überrollt, sie unkontrollierte Ausbrüche hat und einen deutlichen Akzent setzt.
Salih Jamal beschreibt das Mädchen sprachlich dicht und sehr pointiert. Das macht das Lesen besonders, zugleich aber auch intensiv und herausfordernd.
Der sprachliche Duktus wechselt ins Melancholische, wenn der Leser Sukis Lehrerin Anna Fischer begegnet. Durch einen Zufall kollidieren diese beiden Protagonistinnen miteinander und treffen sich wie zwei Lichter in dunkler Nacht. Eine leise Verschiebung ihrer Rollen von Lehrerin und Schülerin beginnt – so zart, dass man sie zunächst kaum bemerkt.
Auch Anna hat ihre eigenen Probleme. Sie wird von Suki gesehen, so wie sie wiederum das Mädchen in seiner Verletzlichkeit erkennt. Zwischen den beiden entsteht eine besondere Verbindung, in der sich ihre Rollen zunehmend auflösen.
Ich bin ehrlich: Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Ich habe es abschnittsweise gelesen, weil Salih Jamal einen derart konzentriert-verknappten Sprachstil verwendet, dass das Gelesene erst einmal in mir nachhallen musste.
Salih Jamal hat hier ein sehr sensibles Porträt zweier filigraner Figuren gezeichnet, die beide auf ihre eigene Weise auf der Suche nach Beständigkeit und Sicherheit sind.