Tiefe Gefühle

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gärtnerin Avatar

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"Suki" von Salih Jamal ist die Geschichte eines jungen Mädchens, dass ihren Platz in unserer Welt und Zeit erst noch finden muss. Es ist auch die Geschichte ihrer Lehrerin, die sich unsicher ist, wie sie mit ihrer eigenen Vergangenheit, ihren Verletzungen leben soll und es gleichzeitig schaffen, einem anderen Menschen zu helfen.
Die Geschichte passt irgendwie in eine Zeit, die eigentlich voller Liebe, Wärme und Licht sein sollte, der Adventszeit und Weihnachten. Hier gibt es das alles nicht, die Geschichte ist düster und trist, ohne Hoffnung fast.
Und doch leuchtet ein Licht zwischen den Zeilen, ein Beginn von Vertrauen, von Freundschaft, von Hoffnung.
Der Autor schafft es perfekt die Stimmung der beiden Protagonistinnen einzufangen, die Traurigkeit, Einsamkeit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit schwingt zwischen den Worten mit.
Und doch birgt dieses Buch Hoffnung, es zeigt, wie die Menschen sich helfen können, aneinander glauben, sich vertrauen, ganz langsam, in kleinen Schritten.
Es passiert in diesem Buch nicht viel im Außen, es ist ein Buch des Inneren, der Gefühle.
Diese Gefühle werden hier sehr gut transportiert, sie sind glaubhaft und wirken echt. Letztendlich wird Hoffnung gegeben, ohne ein übertrieben wirkendes Ende zu schreiben.