Verlust und Einsamkeit

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jukafo Avatar

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Suki fühlt sich nirgends richtig zugehörig. Ihr Vater ist zurück nach Japan gegangen, ihre Mutter hat eine neue Familie und Suki bei der Großmutter zurück gelassen. durch ihre deutsch-japanischen Wurzeln und ihre familiäre Situation fühlt sie sich verlassen, fremd und unverstanden.

Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr nachvollziehbar dargestellt. Besonders Suki als Charakter fand ich gut ausgearbeitet – auch wenn ihr Verhalten teilweise ziemlich extrem ist. Die winterliche und weihnachtliche Atmosphäre passt dabei wunderbar zur melancholischen Stimmung der Geschichte.

Etwas schwierig fand ich die Beziehung die sich zwischen Suki und ihrer Lehrerin Anna entwickelt. Beide kämpfen mit Verlust, wodurch sie sich näherkommen. Die Entwicklung dieser Beziehung war für mich allerdings nicht immer ganz nachvollziehbar. Insbesondere was Anna betrifft, da sie für mich etwas blass blieb.

Insgesamt ist „Suki“ ein gutes, emotionales und atmosphärisches Buch über Verlust, Einsamkeit und die Suche nach Zugehörigkeit. Echte Spannung gibt es allerdings eher wenig. Die Geschichte wird von ihren Figuren und deren Gefühlen getragen.

Die Sprecherin des Hörbuches hat mir sehr gut gefallen! Angenehme Stimme, Pausen gut gesetzt und Emotionen toll rübergebracht