Wenn sich zwei Menschen halt geben

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moongirl Avatar

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Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen, auch wenn sie jetzt nicht mein Highlight war. Zwischendurch dachte ich kurz, dass es vielleicht noch dazu werden könnte, aber dafür hätte die Geschichte für mich ruhig etwas länger sein dürfen.
Ich mochte besonders, wie Suki und ihre Lehrerin Anna Fischer sich gegenseitig ein Stück weit aus ihren eigenen Löchern holen. Beide haben mit ihren eigenen Dingen zu kämpfen und finden in der jeweils anderen irgendwie Halt. Dabei begleitet man sie eigentlich nur ein paar Tage und trotzdem merkt man, wie sich ihre Leben immer mehr miteinander verweben. Ich fand auch schön, dass vieles zwischen den beiden offen bleibt. Ob da vielleicht mehr als Freundschaft ist oder ob es nur angedeutete Gefühle sind, wird nie eindeutig ausgesprochen. Das hat für mich gut zu der Geschichte gepasst.
Ansonsten passiert in dem Buch eigentlich gar nichts wirklich Krasses. Man erlebt einfach diese paar Tage mit den beiden und schaut, was sich zwischen ihnen entwickelt. An manchen Stellen war mir der Schreibstil ein bisschen zu gewollt poetisch, insgesamt hat er mir aber trotzdem gut gefallen.