Vermeintliches Urlaubsparadies

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dieunterhoferin Avatar

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Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Durch die roten und dunkelgrünen Wolken entsteht eine angespannte Stimmung und man hat richtig den Eindruck, dass etwas brodelt.

Die Leseprobe hat mit auch sehr gut gefallen. Der Schreibstil hat mich gleich in den Bann gezogen und ich konnte gut in die Geschichte tauchen. Die Autorin schreibt spannend und eindringlich und es wird bereits recht schnell klar, dass die Ferienanlage nur vermeintlich ein Urlaubsparadies ist.
In der Geschichte geht es um Mia und Yanis, die sich in der Ferienanlage kennenlernen. Die Geschichte beginnt aus Mias Perspektive; ich schätze mal, dass später auch noch die von Yanis dazu kommt.
Mia ist ein interessanter Charakter. Offenbar hat sie bereits viel Negatives erlebt, das sie noch immer verfolgt. Mia gibt sich als Yoga-Lehrerin aus und hat sich den Job in der Ferienanlage quasi erschwindelt. Es stellt sich auch heraus, dass Mia einen Plan verfolgt. Welchen erfahren wir aber noch nicht. Yanis lernt man in der Leseprobe noch so gut wie gar nicht kennen, erst gegen Ende wird er kurz vorgestellt. Mit Tillmann und Eleni gibt es zwei weitere Figuren, die wahrscheinlich noch relevant für die Handlung sein werden. Tillmann macht einen suspekten ersten Eindruck, Eleni verstärkt das Gefühl, dass es sich keineswegs um ein Paradies handelt. Dem Klappentext ist ja bereits zu entnehmen, dass sich seltsame Ereignisse häufen und schließlich eine Leiche an Land gespült wird. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht und vor allem was Mias Plan ist.

Ich erwarte mir einen spannenden, nervenaufreibenden Thriller, mit vielen Gänsehaut-Momenten, unerwarteten Wendungen und einfach ein Buch, das mit mitfiebern lässt. Über ein Vorab-Rezensionsexemplar würde ich mich sehr freuen!