Atmosphärischer Sommerthriller mit kleinen Schwächen
„Summer Heat – Nicht alle werden überleben“ von Solveig-Marie Kastner ist ein Thriller, der sich perfekt für den Sommer eignet. Das luxuriöse Resort an der portugiesischen Algarve, die sommerliche Hitze und das Versprechen eines gefährlichen Geheimnisses sorgen direkt für Urlaubsstimmung. Besonders das farbenstarke Cover ist ein echter Hingucker und hebt sich angenehm von vielen eher düsteren Thrillern ab. Zusammen mit dem spannenden Klappentext und dem starken Prolog war meine Erwartung an die Geschichte entsprechend hoch.
Im Mittelpunkt steht Mia, die im „Platô Beach Resort“ als Animateurin und Yogalehrerin arbeitet. Dort lernt sie Barkeeper Yanis kennen und zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Romanze. Allerdings verfolgt Mia eigene Absichten, weshalb von Anfang an ein gewisses Misstrauen über der Handlung liegt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Mia und Yanis bringen später zusätzliche Dynamik in die Geschichte und sorgen dafür, dass man sich immer wieder fragt, wem man eigentlich vertrauen kann.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Hitze Portugals, das Luxusresort und die sommerliche Stimmung werden lebendig beschrieben, sodass man sich schnell an den Schauplatz hineinversetzen kann. Gleichzeitig waren mir die ausführlichen Beschreibungen stellenweise etwas zu langatmig. Gerade der Einstieg zog sich für mein Empfinden ziemlich in die Länge, da auf den ersten hundert bis zweihundert Seiten nur wenig passiert und die Spannung nach dem starken Prolog zunächst deutlich abfällt. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, wirklich in die Handlung hineinzufinden.
Erst im weiteren Verlauf, besonders nach einigen überraschenden Entwicklungen und dem Leichenfund, nimmt die Geschichte mehr Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt wurde es deutlich spannender und die Unsicherheit darüber, welche Figuren ehrliche Absichten haben, hat mir gut gefallen. Dennoch hatte ich insgesamt oft das Gefühl, dass die Handlung nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Einige Figuren blieben eher oberflächlich und nicht jede Person schien wirklich wichtig für die Geschichte zu sein.
Insgesamt ist „Summer Heat“ ein atmosphärischer Sommerthriller mit interessanter Grundidee, schönen Schauplätzen und einzelnen spannenden Momenten, der für mich allerdings auch einige Längen hatte. Die Mischung aus Sommerfeeling, Geheimnissen und unterschwelliger Gefahr konnte mich phasenweise packen, verlor zwischendurch aber immer wieder an Tempo. Wer eher ruhige Thriller mit viel Atmosphäre mag, könnte hier dennoch gut unterhalten werden.
Im Mittelpunkt steht Mia, die im „Platô Beach Resort“ als Animateurin und Yogalehrerin arbeitet. Dort lernt sie Barkeeper Yanis kennen und zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Romanze. Allerdings verfolgt Mia eigene Absichten, weshalb von Anfang an ein gewisses Misstrauen über der Handlung liegt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Mia und Yanis bringen später zusätzliche Dynamik in die Geschichte und sorgen dafür, dass man sich immer wieder fragt, wem man eigentlich vertrauen kann.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch. Die Hitze Portugals, das Luxusresort und die sommerliche Stimmung werden lebendig beschrieben, sodass man sich schnell an den Schauplatz hineinversetzen kann. Gleichzeitig waren mir die ausführlichen Beschreibungen stellenweise etwas zu langatmig. Gerade der Einstieg zog sich für mein Empfinden ziemlich in die Länge, da auf den ersten hundert bis zweihundert Seiten nur wenig passiert und die Spannung nach dem starken Prolog zunächst deutlich abfällt. Dadurch fiel es mir teilweise schwer, wirklich in die Handlung hineinzufinden.
Erst im weiteren Verlauf, besonders nach einigen überraschenden Entwicklungen und dem Leichenfund, nimmt die Geschichte mehr Fahrt auf. Ab diesem Zeitpunkt wurde es deutlich spannender und die Unsicherheit darüber, welche Figuren ehrliche Absichten haben, hat mir gut gefallen. Dennoch hatte ich insgesamt oft das Gefühl, dass die Handlung nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Einige Figuren blieben eher oberflächlich und nicht jede Person schien wirklich wichtig für die Geschichte zu sein.
Insgesamt ist „Summer Heat“ ein atmosphärischer Sommerthriller mit interessanter Grundidee, schönen Schauplätzen und einzelnen spannenden Momenten, der für mich allerdings auch einige Längen hatte. Die Mischung aus Sommerfeeling, Geheimnissen und unterschwelliger Gefahr konnte mich phasenweise packen, verlor zwischendurch aber immer wieder an Tempo. Wer eher ruhige Thriller mit viel Atmosphäre mag, könnte hier dennoch gut unterhalten werden.