Korruption im Hotel
Ein Yoga Hotel in Portugal. Eine Frau auf der Suche nach Vergeltung. Und eine Menge Ungereimtheiten. Das alles in „Summer Heat“.
Mia arbeitet in München bei einer Bank. Nun geht sie nach Portugal, um in einem Yoga Hotel zu arbeiten. Vor Ort passieren mysteriöse Dinge. Welches Geheimnis verbirgt Mia? Und ist das der Grund für die Vorfälle?
Ich finde die Idee an und für sich gut. Mysteriöse Geschehnisse in einem Hotel versprechen Spannung, vor allem, wenn eventuell Mitarbeiter involviert sind. Daher gehe ich mit hohen Erwartungen an den Thriller.
Zumindest sprachlich entspricht der Thriller meinen Vorstellungen. Detaillierte Beschreibungen treffen hier auf dunkle Wortwahl. Vieles wird geheimnisvoll dargestellt (sei es der Tod eines Mitarbeiters oder eine verwüstete Yoga Hütte) und lässt Raum für Spekulationen. Das spricht mich an. Zudem ist der Schreibstil flüssig und entsprechend gut lesbar.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt, womit sie zur Sprache passen. So ist Yanis manipulativ und verführerisch, wobei er stets die Knöpfe drückt, die ihn an sein eigenes Ziel bringen. Das ist auch in seinem Job als Barkeeper nützlich, etwa um an Trinkgeld zu gelangen. Mia dagegen ist geheimnisvoll und stolz. Sie lässt sich nicht reinreden, verfolgt starr ihr eigenes Ziel und wirkt allerdings auch verletzlich, etwa nach der harschen Kritik der Chefin. Gerade das macht sie für mich nahbar.
Auch das Setting ist ansprechend. Ein Yoga Hotel am Meer , in dem es nicht nur Entspannung gibt, erscheint mir ein guter Ort für einen Krimi- eben weil man dort nichts Böses erwartet. Die Vorfälle sind dann geheimnisvoll und interessant zu gleich.
Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber für mich ist die Spannung trotz Geheimnissen und entsprechender Sprache erst nach und nach aufgekommen. Vielleicht hätte es kleine Hinweise auf den Organisator gebraucht, Gespräche im Personal oder mit Gästen, klar geäußerte Zweifel- das fehlt mir ein wenig. Viel mehr erscheinen manche Aspekte künstlich in die Länge gezogen. Da das aber nur Kleinigkeiten sind, gebe ich den Thriller vier Sterne.
Mia arbeitet in München bei einer Bank. Nun geht sie nach Portugal, um in einem Yoga Hotel zu arbeiten. Vor Ort passieren mysteriöse Dinge. Welches Geheimnis verbirgt Mia? Und ist das der Grund für die Vorfälle?
Ich finde die Idee an und für sich gut. Mysteriöse Geschehnisse in einem Hotel versprechen Spannung, vor allem, wenn eventuell Mitarbeiter involviert sind. Daher gehe ich mit hohen Erwartungen an den Thriller.
Zumindest sprachlich entspricht der Thriller meinen Vorstellungen. Detaillierte Beschreibungen treffen hier auf dunkle Wortwahl. Vieles wird geheimnisvoll dargestellt (sei es der Tod eines Mitarbeiters oder eine verwüstete Yoga Hütte) und lässt Raum für Spekulationen. Das spricht mich an. Zudem ist der Schreibstil flüssig und entsprechend gut lesbar.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt, womit sie zur Sprache passen. So ist Yanis manipulativ und verführerisch, wobei er stets die Knöpfe drückt, die ihn an sein eigenes Ziel bringen. Das ist auch in seinem Job als Barkeeper nützlich, etwa um an Trinkgeld zu gelangen. Mia dagegen ist geheimnisvoll und stolz. Sie lässt sich nicht reinreden, verfolgt starr ihr eigenes Ziel und wirkt allerdings auch verletzlich, etwa nach der harschen Kritik der Chefin. Gerade das macht sie für mich nahbar.
Auch das Setting ist ansprechend. Ein Yoga Hotel am Meer , in dem es nicht nur Entspannung gibt, erscheint mir ein guter Ort für einen Krimi- eben weil man dort nichts Böses erwartet. Die Vorfälle sind dann geheimnisvoll und interessant zu gleich.
Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber für mich ist die Spannung trotz Geheimnissen und entsprechender Sprache erst nach und nach aufgekommen. Vielleicht hätte es kleine Hinweise auf den Organisator gebraucht, Gespräche im Personal oder mit Gästen, klar geäußerte Zweifel- das fehlt mir ein wenig. Viel mehr erscheinen manche Aspekte künstlich in die Länge gezogen. Da das aber nur Kleinigkeiten sind, gebe ich den Thriller vier Sterne.