Sommer, Sonne, Misstrauen

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sonmi Avatar

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„Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner ist ein atmosphärischer Sommerthriller, der mit seinem Luxusresort an der Algarve und der flirrenden Stimmung zwischen Mia und Yanis sofort eine intensive Stimmung erzeugt. Die Grundidee ist vielversprechend: Ein exklusives Resort, zwei junge Menschen, die sich näherkommen, und ein tödliches Geheimnis, das sich langsam enthüllt.

Mia und Yanis arbeiten für eine Saison im Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt. Tagsüber herrscht Ruhe und Entspannung, nachts werden luxuriöse Partys gefeiert, bei denen der Champagner in Strömen fließt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, doch nach einer Weile macht ihnen die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen. Als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen sie sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat.

Besonders gelungen ist die dichte Atmosphäre des Resorts, die Solveig-Marie Kastner sehr lebendig beschreibt. Die Mischung aus Luxus, Partys und einer zunehmend bedrückenden Stimmung funktioniert gut und sorgt für ein unheimliches Gefühl. Auch die Beziehung zwischen Mia und Yanis wirkt zunächst authentisch und entwickelt sich langsam.

Allerdings dauert es für meinen Geschmack zu lange, bis überhaupt Spannung und Thriller-Elemente auftauchen. Der Anfang ist sehr stark auf die Lovestory fokussiert, was dazu führt, dass die eigentliche Handlung erst sehr spät richtig Fahrt aufnimmt. Wer auf schnelle Spannung hofft, könnte hier etwas enttäuscht werden.

„Summer Heat“ ist eine Empfehlung für alle, die atmosphärische Sommerthriller mit langsamerer Entwicklung mögen. Solveig-Marie Kastner schafft eine intensive Stimmung, auch wenn der Thriller-Aspekt für mich etwas zu spät kommt.