Sommer, Sonne, Sonnenschein mit leichtem Gänsehautfaktor

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die.leseratte Avatar

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Summer Heat ist der Debütroman der Autorin.
Für mich immer total spannend, da ich es liebe den Schreibstil neuer Autoren und Autorinnen kennenzulernen.

Schauplatz ist die Algarve.
Was sich anfänglich anfühlt wie ein perfekter Urlaub entpuppt sich als das Gegenteil.
Beim lesen verspürte ich direkt Lust in den Flieger zu steigen und die Orte und Umgebung selber kennenzulernen.

Die Story dreht sich um Mia und Yanis, die im Resort arbeiten und sich näherkommen.
Gleichzeitig wird die Stimmung immer unangenehmer, fast schon beklemmend. Dieses „alles ist schön, aber irgendwie falsch“-Gefühl zieht sich richtig gut durch das ganze Buch.

Besonders stark ist die Atmosphäre: erst entspannt und sommerlich, dann immer düsterer. Viele Leser fanden genau diesen langsamen Wechsel spannend, weil sich die Gefahr eher schleichend aufbaut als sofort explodiert.

Die Handlung lebt weniger von starken Actionmomenten, sondern eher von Misstrauen, Geheimnissen und toxischen Beziehungen.
Man fragt sich die ganze Zeit, wem man eigentlich trauen kann – und das macht’s echt fesselnd.

Mein Eindruck:
Ein cooler und ruhiger Sommerthriller mit Urlaubsfeeling und unterschwelliger Spannung. Kein mega schneller Plot, aber dafür richtig gute Vibes und Atmosphäre. Perfekt für alle, die eher psychologische Spannung mögen als Dauer-Action.