Summer Heat – Schöne Sommeratmosphäre mit Luft nach oben
Die Geschichte dreht sich um Mia, die als Yoga-Animateurin in dem exklusiven Luxusresort Platô Beach, an der sonnigen Algarve in Portugal, anheuert, und dem Barkeeper Yanis. Zwischen den beiden funkt es sofort, doch die anfängliche Leichtigkeit verfliegt schnell, da eine bedrückende und feindselige Atmosphäre im Team des Hotels herrscht. Zudem verbirgt Mia ein persönliches Geheimnis, das sie überhaupt erst an diesen Ort geführt hat. Als die Ereignisse eskalieren und schließlich eine Leiche in der Bucht angespült wird, schlägt die Urlaubsstimmung in tiefes gegenseitiges Misstrauen um.
Solveig-Marie Kastner schafft es hervorragend, das flirrende und luxuriöse Sommerfeeling der portugiesischen Küste einzufangen, sodass ich die Hitze beim Lesen förmlich spüren konnte. Der bildhafte Schreibstil der Autorin, das gemütliche Setting, die Grundidee der Geschichte und das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren haben mir gefallen und absolut überzeugt.
Aber leider zieht sich die Geschichte in der ersten Hälfte des fast 500 Seiten starken Buches sehr in die Länge, da es fast 300 Seiten dauert, bis die im Klappentext versprochene düstere Spannung und die tatsächlichen Ermittlungen wirklich einsetzen. Die Handlung plätschert über weite Strecken sehr zäh vor sich hin, da sich die Autorin zu detailliert in den Hotelabläufen verliert und echte Höhepunkte lange ausbleiben. Auch die Enthüllungen im späteren Verlauf der Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, konnten mich nicht mehr völlig packen oder überraschen. Erst zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse zwar regelrecht, doch dieser plötzliche Sprint kann die vorherigen Längen im Mittelteil nicht mehr ganz ausgleichen.
Insgesamt ist "Summer Heat" ein netter Roman für die Strandtasche, der durch sein Setting überzeugt, dem es für einen echten Psychothriller jedoch spürbar an anhaltendem Nervenkitzel fehlt. Von mir gibt es drei Sterne -aber wie immer gilt: Es möge sich bitte jeder Interessierte seine eigene Meinung bilden!
Solveig-Marie Kastner schafft es hervorragend, das flirrende und luxuriöse Sommerfeeling der portugiesischen Küste einzufangen, sodass ich die Hitze beim Lesen förmlich spüren konnte. Der bildhafte Schreibstil der Autorin, das gemütliche Setting, die Grundidee der Geschichte und das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren haben mir gefallen und absolut überzeugt.
Aber leider zieht sich die Geschichte in der ersten Hälfte des fast 500 Seiten starken Buches sehr in die Länge, da es fast 300 Seiten dauert, bis die im Klappentext versprochene düstere Spannung und die tatsächlichen Ermittlungen wirklich einsetzen. Die Handlung plätschert über weite Strecken sehr zäh vor sich hin, da sich die Autorin zu detailliert in den Hotelabläufen verliert und echte Höhepunkte lange ausbleiben. Auch die Enthüllungen im späteren Verlauf der Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, konnten mich nicht mehr völlig packen oder überraschen. Erst zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse zwar regelrecht, doch dieser plötzliche Sprint kann die vorherigen Längen im Mittelteil nicht mehr ganz ausgleichen.
Insgesamt ist "Summer Heat" ein netter Roman für die Strandtasche, der durch sein Setting überzeugt, dem es für einen echten Psychothriller jedoch spürbar an anhaltendem Nervenkitzel fehlt. Von mir gibt es drei Sterne -aber wie immer gilt: Es möge sich bitte jeder Interessierte seine eigene Meinung bilden!