Zwischen Hitze und Misstrauen – Ein Sommerthriller mit unterschwelliger Spannung

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fandsy Avatar

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Was mich an dem Buch direkt abgeholt hat, war die Atmosphäre. Diese drückende Sommerhitze zieht sich durch die ganze Geschichte und sorgt dafür, dass sich alles gleichzeitig langsam und irgendwie angespannt anfühlt. Man merkt schnell: Hier stimmt etwas nicht – auch wenn man noch gar nicht genau sagen kann, was.

Die Handlung entwickelt sich eher ruhig, nimmt sich Zeit und baut die Spannung Stück für Stück auf. Genau das hat mir gut gefallen, weil dieses unterschwellige Unbehagen dadurch konstant präsent ist. Es passiert nicht dauerhaft etwas Großes, aber man bleibt trotzdem die ganze Zeit dran.

Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren fand ich besonders spannend. Man weiß nie so richtig, wem man trauen kann, und genau dieses Misstrauen macht einen großen Teil des Reizes aus. Sympathien verschieben sich immer mal wieder, was das Lesen interessant hält.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Gegen Ende zieht das Tempo dann auch nochmal an, was gut zur Entwicklung passt.

Ein kleiner Minuspunkt waren für mich die Nebencharaktere, die teilweise etwas blass geblieben sind. Und auch das Ende konnte mich nicht komplett überraschen – einiges war schon vorher absehbar.

✨ Insgesamt ein atmosphärischer Sommerthriller, der vor allem durch seine Stimmung und die leise, konstante Spannung überzeugt.