Zwischen Luxus und Lügen: Ein Sommer, der alles verändert
Summer Heat – Nicht alle werden überleben von Solveig-Marie Kastner liefert genau das, was man sich von einem packenden Sommerthriller erhofft: eine schillernde Kulisse, unterschwellige Spannung und Figuren, bei denen man nie ganz sicher ist, woran man ist.
Schon die ersten Seiten ziehen einen direkt ins Geschehen an der Algarve. Das luxuriöse Resort mit seinen Partys, dem scheinbar endlosen Sommer und dieser leicht überdrehten Urlaubsstimmung ist so lebendig beschrieben, dass man fast selbst den salzigen Wind und die Hitze spürt. Gleichzeitig schwingt von Anfang an etwas Unruhiges mit – als würde unter der perfekten Oberfläche jederzeit etwas kippen können.
Mia und Yanis funktionieren als zentrales Duo sehr gut. Ihre Annäherung wirkt zunächst leicht und sommerlich, bekommt aber nach und nach Risse. Gerade dieses langsame Umschlagen von Anziehung in Misstrauen fand ich besonders gelungen. Man beginnt automatisch, beide zu hinterfragen, ihre Motive zu deuten und kleine Hinweise zu sammeln. Dass Mia mit einem Geheimnis anreist, bringt zusätzlich Spannung rein, ohne sofort alles offenzulegen.
Richtig stark wird das Buch in dem Moment, in dem sich die Ereignisse zuspitzen. Die seltsamen Vorfälle im Resort häufen sich, die Atmosphäre wird zunehmend bedrückend und spätestens mit dem Leichenfund ist klar: Hier geht es nicht mehr nur um Sommerflirts und Luxusprobleme. Ab da zieht die Geschichte ordentlich an und hält das Tempo bis zum Ende.
Was mir besonders gefallen hat, ist dieses Spiel mit Schein und Sein. Hinter der glamourösen Fassade des Resorts verbirgt sich eine deutlich düsterere Realität, und genau dieser Kontrast macht den Reiz der Geschichte aus.
Kleine Kritikpunkte gibt es trotzdem: An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht, und ein paar Wendungen sind nicht völlig überraschend. Das schmälert die Spannung insgesamt aber kaum.
Unterm Strich ist Summer Heat ein unterhaltsamer Thriller, der sich perfekt für warme Tage eignet – am besten mit Blick aufs Wasser, auch wenn man danach vielleicht ein kleines bisschen misstrauischer auf die perfekte Urlaubswelt schaut.
Schon die ersten Seiten ziehen einen direkt ins Geschehen an der Algarve. Das luxuriöse Resort mit seinen Partys, dem scheinbar endlosen Sommer und dieser leicht überdrehten Urlaubsstimmung ist so lebendig beschrieben, dass man fast selbst den salzigen Wind und die Hitze spürt. Gleichzeitig schwingt von Anfang an etwas Unruhiges mit – als würde unter der perfekten Oberfläche jederzeit etwas kippen können.
Mia und Yanis funktionieren als zentrales Duo sehr gut. Ihre Annäherung wirkt zunächst leicht und sommerlich, bekommt aber nach und nach Risse. Gerade dieses langsame Umschlagen von Anziehung in Misstrauen fand ich besonders gelungen. Man beginnt automatisch, beide zu hinterfragen, ihre Motive zu deuten und kleine Hinweise zu sammeln. Dass Mia mit einem Geheimnis anreist, bringt zusätzlich Spannung rein, ohne sofort alles offenzulegen.
Richtig stark wird das Buch in dem Moment, in dem sich die Ereignisse zuspitzen. Die seltsamen Vorfälle im Resort häufen sich, die Atmosphäre wird zunehmend bedrückend und spätestens mit dem Leichenfund ist klar: Hier geht es nicht mehr nur um Sommerflirts und Luxusprobleme. Ab da zieht die Geschichte ordentlich an und hält das Tempo bis zum Ende.
Was mir besonders gefallen hat, ist dieses Spiel mit Schein und Sein. Hinter der glamourösen Fassade des Resorts verbirgt sich eine deutlich düsterere Realität, und genau dieser Kontrast macht den Reiz der Geschichte aus.
Kleine Kritikpunkte gibt es trotzdem: An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe bei den Nebenfiguren gewünscht, und ein paar Wendungen sind nicht völlig überraschend. Das schmälert die Spannung insgesamt aber kaum.
Unterm Strich ist Summer Heat ein unterhaltsamer Thriller, der sich perfekt für warme Tage eignet – am besten mit Blick aufs Wasser, auch wenn man danach vielleicht ein kleines bisschen misstrauischer auf die perfekte Urlaubswelt schaut.