Zwischen Luxus und Misstrauen
„Summer Heat“ ist das Debüt der Autorin Solveig-Marie Kastner.
Die Handlung ist in Portugal in einem Luxushotel - dem Platô Beach Resort - das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, angesiedelt. Mia hat ihren sicheren Job als Bankangestellte aufgegeben, um dort als Animateurin zu arbeiten. Dabei geht es ihr nicht darum neue Erfahrungen zu sammeln, sondern sie hat ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, die lange im Dunklen bleiben. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Barmann Yanis fühlt sie sich zu diesem hingezogen und kann sich gedanklich kaum noch von ihm lösen.
Solveig-Marie Kastner versteht es die Atmosphäre des Luxusresorts lebendig werden zu lassen. Man merkt, dass sie die Umgebung an der Algarve sehr gut kennt, da durch ihre Beschreibung diese direkt Bilder vor meinen Augen entstanden sind.
Ihr Schreibstil lässt sich angenehm leicht lesen. Es dauert allerdings ziemlich lange, bis sich Spannung aufbaut. Warum Mia ihren sicheren Job in der Heimat aufgegeben hat und was sie sich von ihrem Job als Animateurin verspricht, bleibt lange im Dunklen. Stattdessen lassen wechselnde Perspektiven die Charaktere immer wieder in einem anderen Lichte erscheinen.
Während zunächst mehr die Affäre zwischen Mia und Yanis im Vordergrund steht, steigt ab der Mitte des Buches die Spannung deutlich.
Es ist kein klassischer Thriller, bei dem von der ersten Seite an Hochspannung aufgebaut wird. Vielmehr ist es ein atmosphärischer Sommerroman mit Thrillerelementen, der mit dem Unwissen der Lesenden spielt und durch undurchsichtige Charaktere und Misstrauen am Lesen hält.
Mir gefiel das Setting und der damit verbundene Kontrast zwischen dem Luxusleben der Urlauber und den Angestellten des Resorts.
Wer noch einen atmosphärischen Roman mit Urlaubsflair und Geheimnissen für den Sommer sucht, der liegt hier richtig, wer von Beginn an Hochspannung erwartet, könnte enttäuscht werden.
Die Handlung ist in Portugal in einem Luxushotel - dem Platô Beach Resort - das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, angesiedelt. Mia hat ihren sicheren Job als Bankangestellte aufgegeben, um dort als Animateurin zu arbeiten. Dabei geht es ihr nicht darum neue Erfahrungen zu sammeln, sondern sie hat ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, die lange im Dunklen bleiben. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Barmann Yanis fühlt sie sich zu diesem hingezogen und kann sich gedanklich kaum noch von ihm lösen.
Solveig-Marie Kastner versteht es die Atmosphäre des Luxusresorts lebendig werden zu lassen. Man merkt, dass sie die Umgebung an der Algarve sehr gut kennt, da durch ihre Beschreibung diese direkt Bilder vor meinen Augen entstanden sind.
Ihr Schreibstil lässt sich angenehm leicht lesen. Es dauert allerdings ziemlich lange, bis sich Spannung aufbaut. Warum Mia ihren sicheren Job in der Heimat aufgegeben hat und was sie sich von ihrem Job als Animateurin verspricht, bleibt lange im Dunklen. Stattdessen lassen wechselnde Perspektiven die Charaktere immer wieder in einem anderen Lichte erscheinen.
Während zunächst mehr die Affäre zwischen Mia und Yanis im Vordergrund steht, steigt ab der Mitte des Buches die Spannung deutlich.
Es ist kein klassischer Thriller, bei dem von der ersten Seite an Hochspannung aufgebaut wird. Vielmehr ist es ein atmosphärischer Sommerroman mit Thrillerelementen, der mit dem Unwissen der Lesenden spielt und durch undurchsichtige Charaktere und Misstrauen am Lesen hält.
Mir gefiel das Setting und der damit verbundene Kontrast zwischen dem Luxusleben der Urlauber und den Angestellten des Resorts.
Wer noch einen atmosphärischen Roman mit Urlaubsflair und Geheimnissen für den Sommer sucht, der liegt hier richtig, wer von Beginn an Hochspannung erwartet, könnte enttäuscht werden.