Zwischen Sommerflair und leiser Unruhe
Mit Summer Heat von Solveig Marie Kastner habe ich ein Buch gelesen, das sich nicht sofort festlegen lässt – und genau das macht seinen Reiz aus.
Schon optisch vermittelt das Cover dieses typische Gefühl von Sonne, Leichtigkeit und ein bisschen Luxus. Man erwartet fast eine unbeschwerte Sommergeschichte – bekommt aber deutlich mehr als das.
Der Einstieg gelingt mühelos: Die Sprache ist klar, ruhig und sehr zugänglich. Man gleitet förmlich durch die Seiten und ist schnell mitten im Geschehen. Dabei entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, als würde man ihnen beim Denken über die Schulter schauen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Die Geschichte setzt nicht auf Tempo oder große Knalleffekte. Stattdessen entwickelt sich alles eher unterschwellig. Es ist diese leise, manchmal fast träge wirkende Erzählweise, die aber genau dadurch eine ganz eigene Sogwirkung entfaltet. Man bleibt dran, nicht weil ständig etwas explodiert – sondern weil sich Stück für Stück etwas zusammenbraut.
Auch die Atmosphäre spielt dabei eine große Rolle. Hinter der sommerlichen Fassade liegt spürbar etwas Unangenehmes, das sich immer mehr bemerkbar macht. Diese unterschwellige Spannung hat mir gut gefallen.
Die Hauptfigur ist dabei kein klassischer Sympathieträger. Sie wirkt in manchen Momenten sehr klar und stark, in anderen eher impulsiv und schwer einzuordnen. Gerade das macht sie interessant, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen komplett nachvollziehen konnte.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Nach und nach fügen sich die einzelnen Eindrücke zu einem Gesamtbild zusammen, das durchaus Eindruck hinterlässt.
Wer hier einen actionreichen Thriller erwartet, wird vermutlich nicht ganz abgeholt. Wer sich aber auf eine ruhig erzählte, atmosphärische Geschichte mit emotionalen und auch unangenehmen Zwischentönen einlässt, wird einiges daraus mitnehmen.
Schon optisch vermittelt das Cover dieses typische Gefühl von Sonne, Leichtigkeit und ein bisschen Luxus. Man erwartet fast eine unbeschwerte Sommergeschichte – bekommt aber deutlich mehr als das.
Der Einstieg gelingt mühelos: Die Sprache ist klar, ruhig und sehr zugänglich. Man gleitet förmlich durch die Seiten und ist schnell mitten im Geschehen. Dabei entsteht eine besondere Nähe zu den Figuren, als würde man ihnen beim Denken über die Schulter schauen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Die Geschichte setzt nicht auf Tempo oder große Knalleffekte. Stattdessen entwickelt sich alles eher unterschwellig. Es ist diese leise, manchmal fast träge wirkende Erzählweise, die aber genau dadurch eine ganz eigene Sogwirkung entfaltet. Man bleibt dran, nicht weil ständig etwas explodiert – sondern weil sich Stück für Stück etwas zusammenbraut.
Auch die Atmosphäre spielt dabei eine große Rolle. Hinter der sommerlichen Fassade liegt spürbar etwas Unangenehmes, das sich immer mehr bemerkbar macht. Diese unterschwellige Spannung hat mir gut gefallen.
Die Hauptfigur ist dabei kein klassischer Sympathieträger. Sie wirkt in manchen Momenten sehr klar und stark, in anderen eher impulsiv und schwer einzuordnen. Gerade das macht sie interessant, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen komplett nachvollziehen konnte.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekommt die Geschichte zusätzliche Tiefe, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Nach und nach fügen sich die einzelnen Eindrücke zu einem Gesamtbild zusammen, das durchaus Eindruck hinterlässt.
Wer hier einen actionreichen Thriller erwartet, wird vermutlich nicht ganz abgeholt. Wer sich aber auf eine ruhig erzählte, atmosphärische Geschichte mit emotionalen und auch unangenehmen Zwischentönen einlässt, wird einiges daraus mitnehmen.